Thyssenkrupp-Chef: Ohne Investor muss HKM schlieĂen
25.02.2025 - 05:00:00"Wir bedauern sehr, dass der potenzielle Investor die GesprĂ€che ĂŒber einen Einstieg bei HKM beendet hat", sagte LĂłpez der WAZ. Zur Frage, ob Thyssenkrupp Steel die HKM-BeschĂ€ftigten auffangen könne, sollte es zu einer SchlieĂung des Standorts kommen, sagte LĂłpez: "Vom Grundsatz her wird das schwierig. Auch mit Blick auf diese Frage wird es einen sehr intensiven Dialog mit den Arbeitnehmervertretern geben - und eine Suche nach geeigneten Lösungen." Thyssenkrupp treibt die PlĂ€ne fĂŒr einen Börsengang seiner Marine-Sparte voran. "Wir wollen den Börsengang noch im Kalenderjahr 2025 vollziehen. DafĂŒr bereiten wir auch eine auĂerordentliche Hauptversammlung vor", sagte LĂłpez. "Wir wollen Marine-Aktien ausgeben, die unsere AktionĂ€re direkt in ihr Depot gebucht bekommen. Klar ist: Thyssenkrupp behĂ€lt die Mehrheit, also mindestens 51 Prozent." Mit Blick auf das Marine-GeschĂ€ft, zu dem auch der Bau von U-Booten gehört, sagte LĂłpez der WAZ: "Das ist eine fantastische Geschichte." Bei nichtnuklearen U-Booten sei Thyssenkrupp WeltmarktfĂŒhrer. "Unsere AuftragsbĂŒcher sind voll", erklĂ€rte LĂłpez. Thyssenkrupp sei zur Zukunft der Marine-Sparte in regelmĂ€Ăigen GesprĂ€chen mit der Bundesregierung. "Ein Börsengang ist nicht nur fĂŒr uns ein wichtiger Schritt, sondern auch strategisch relevant fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland mit Blick auf eine mögliche Zusammenarbeit im europĂ€ischen RĂŒstungssektor", sagte der Thyssenkrupp-Chef.


