Historikerin warnt Unternehmen vor NĂ€he zur AfD
Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 13:52 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWSAls historische Lehre verwies Schneider-Braunberger darauf, dass sich Unternehmer zunÀchst ohne unmittelbaren wirtschaftlichen Zwang mit dem nationalsozialistischen Regime arrangiert hÀtten. Erst ab 1936/37, als Rohstoffe, ArbeitskrÀfte und Devisen knapp geworden seien, traten sie ihren Angaben zufolge "scharenweise" in die NSDAP ein, um den Fortbestand ihrer Unternehmen zu sichern. Die ideologische NÀhe zum Nationalsozialismus habe Unternehmern hÀufig keinen wirtschaftlichen Vorteil gebracht.
Schneider-Braunberger sieht angesichts gesellschaftlicher Verunsicherung Parallelen zur Weltwirtschaftskrise. Heute könnten Unternehmen jedoch auf mehr als 70 Jahre positive Demokratieerfahrung aufbauen und zum gesellschaftlichen Ausgleich beitragen.
