dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 03.07.2025 - 17.00 Uhr
03.07.2025 - 17:05:03 | dpa.deROUNDUP: US-Arbeitsmarkt bleibt robust - Aussicht auf Zinssenkungen gedÀmpft
WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Juni erneut robuster gezeigt als erwartet. So stieg die BeschĂ€ftigtenzahl stĂ€rker als gedacht, und die Arbeitslosenquote ging deutlicher zurĂŒck als von Volkswirten erwartet. Dies geht aus den am Donnerstag vom Arbeitsministerium vorgelegten Daten hervor. Nur die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurĂŒck.
USA: Stimmung im Dienstleistungssektor hellt sich leicht auf
TEMPE - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni leicht aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 50,8 Punkte, wie das Institut am Donnerstag in Tempe mitteilte. Der Wert liegt damit wieder leicht ĂŒber der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 50,6 Punkte gerechnet.
Zollstreit mit USA: Von der Leyen dÀmpft Erwartungen an Deal
AARHUS - EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen dÀmpft die Erwartungen an den Ausgang der Zoll-GesprÀche mit den USA. Worauf man derzeit abziele, sei eine Grundsatzeinigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin auf einer Pressekonferenz zum Start der dÀnischen EU-RatsprÀsidentschaft in Aarhus. Bei dem Handelsvolumen, um das es gehe, sei in 90 Tagen ein detailliertes Abkommen unmöglich.
Merz: 'Wir können nur das Geld ausgeben, das wir haben'
BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Nein der Koalition zu einer Stromsteuersenkung fĂŒr alle mit dem Argument der knappen Kassen verteidigt. Er wies in einer schriftlichen ErklĂ€rung darauf hin, dass auch private Haushalte, Handwerker und MittelstĂ€ndler entlastet wĂŒrden, wenn auch an anderer Stelle. "Mir ist bewusst, dass im Koalitionsvertrag eine noch höhere Reduzierung in Aussicht gestellt wird. Aber alle PlĂ€ne aus dem Koalitionsvertrag stehen unter einem Finanzierungsvorbehalt", sagte der CDU-Chef. "Wir können nur das Geld ausgeben, das wir haben. Und wir geben viel Geld aus."
ROUNDUP: Klingbeil wirbt um Akzeptanz fĂŒr Linie bei Stromsteuer
BERLIN - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) wirbt um Akzeptanz fĂŒr das Festhalten an einer zunĂ€chst begrenzten Senkung der Stromsteuer und stellt andere Entlastungen auch fĂŒr private Haushalte heraus. Er wolle die Energiepreise senken, um ArbeitsplĂ€tze zu sichern, sagte der Vizekanzler nach Beratungen des Koalitionsausschusses von Union und SPD. Daher wĂŒrden in einem ersten Schritt jetzt mehr als 600.000 produzierende Betriebe spĂŒrbar entlastet. Aber auch eine Familie zahle kĂŒnftig bis zu 100 Euro im Jahr weniger.
Söder: Plan fĂŒr Senkung der Stromsteuer kommt bis 2027
MĂNCHEN/BERLIN - Bis Anfang 2027 sollen laut CSU-Chef Markus Söder die notwendigen Einsparpotenziale zur Senkung der Stromsteuer fĂŒr alle durch die Bundesregierung identifiziert werden. "Das Ziel ist jetzt dann am Ende, die Stromsteuer fĂŒr alle zu senken", sagte der bayerische MinisterprĂ€sident vor Journalisten in MĂŒnchen. Es solle nun "bis zum 1. 1. 27 dann fixiert werden mit finanziellen SpielrĂ€umen, die es noch zu erarbeiten gilt".
ROUNDUP/Eurozone: Stimmung im Dienstleistungssektor verbessert sich
LONDON - Die Stimmung im Dienstleistungssektor der Eurozone hat sich im Juni stĂ€rker als erwartet aufgehellt. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg um 0,8 Punkte auf 50,5 Punkte, wie S&P am Donnerstag in London nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine BestĂ€tigung der ErstschĂ€tzung von 50,0 Punkten erwartet. Der Stimmungsindikator liegt jetzt leicht ĂŒber der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dies deutet auf eine etwas stĂ€rkere wirtschaftliche AktivitĂ€t im Dienstleistungssektor hin.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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