Trump kĂŒndigt weitreichende EinreisebeschrĂ€nkungen an
05.06.2025 - 06:35:01Diese betreffe die LĂ€nder Afghanistan, Myanmar, Tschad, Kongo, Ăquatorialguinea, Eritrea, Haiti, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen, teilte Trump mit. Er habe zudem beschlossen, die Einreise von Staatsangehörigen aus sieben weiteren LĂ€ndern teilweise zu beschrĂ€nken. Davon betroffen seien Burundi, Kuba, Laos, Sierra Leone, Togo, Turkmenistan und Venezuela.
Trump begrĂŒndete den Schritt unter anderem damit, dass den USA ĂŒber Staatsangehörige dieser LĂ€nder nicht genug Informationen vorlĂ€gen, um die von ihnen ausgehenden Risiken fĂŒr die Vereinigten Staaten zu beurteilen. Viele der LĂ€nder hĂ€tten die USA zudem ausgenutzt, in dem sie etwa ausreisepflichtige Staatsangehörige nicht zurĂŒckgenommen hĂ€tten.
"Muslim Ban" in erster Amtszeit
In seiner ersten Amtszeit (2017-2021) hatte Trump den umstrittenen "Muslim Ban" erlassen. Damals untersagte er die Einreise fĂŒr FlĂŒchtlinge und BĂŒrger aus mehreren ĂŒberwiegend muslimischen LĂ€ndern: Iran, Irak, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Jemen. Der Irak wurde spĂ€ter von der Liste gestrichen.
Das ursprĂŒngliche Einreiseverbot wurde ohne Vorwarnung umgesetzt und fĂŒhrte zu Chaos an FlughĂ€fen weltweit. Auch Menschen mit gĂŒltigen Aufenthaltsgenehmigungen wurden zunĂ€chst festgehalten oder zurĂŒckgeschickt. Nach massiven Protesten und juristischen Auseinandersetzungen ĂŒberarbeitete die Trump-Regierung die Regeln.
Im Juni 2018 bestÀtigte der Oberste Gerichtshof eine finale Version, die auch LÀnder wie Nordkorea einbezog. Die Aufnahme einiger nicht mehrheitlich muslimischer LÀnder diente der Trump-Regierung dazu, den Vorwurf religiöser Diskriminierung zu entkrÀften. Trotz der strikten Vorgaben durften einige Menschen weiterhin in die USA einreisen - etwa Diplomaten.
Trumps Nachfolger, der Demokrat Joe Biden, hob das Dekret im Januar 2021 auf, nur Stunden nach seiner AmtseinfĂŒhrung.

