ROUNDUP, Trump

Trump hĂ€lt Handelsabkommen mit China weiter fĂŒr machbar

23.04.2025 - 06:31:26

US-PrÀsident Donald Trump will im Handelsstreit mit China nicht mit harten Bandagen kÀmpfen.

"Nein, wir werden sehr nett sein. Sie werden sehr nett sein, und wir werden sehen, was passiert", sagte Trump bei der Vereidigung des neuen Börsenaufsichts-Chefs Paul Atkins. Aber letztendlich mĂŒsse sich Peking auf ein Abkommen einlassen, weil China sonst nicht in der Lage sein werde, mit den Vereinigten Staaten zu handeln. "Und wenn sie keinen Deal machen, werden wir den Deal festlegen, denn wir sind diejenigen, die den Deal festlegen", betonte Trump. "Es wird ein fairer Deal fĂŒr alle sein, und es wird, ich denke, es ist ein Prozess, der ziemlich schnell gehen wird", sagte Trump, ließ aber offen, ob er damit auch andere LĂ€nder meinte.

Weißes Haus: PrĂ€sident schafft Voraussetzungen fĂŒr Deal

Zuvor hatte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt auf einer Pressekonferenz erklĂ€rt, dass die USA in Bezug auf ein mögliches Handelsabkommen mit China vorankĂ€men. Sie habe kurz zuvor mit Trump gesprochen und der PrĂ€sident wollte, dass sie dies allen mitteile.

Es gebe inzwischen 18 VorschlĂ€ge aus mehr als 100 LĂ€ndern, die ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten von Amerika anstrebten, und der PrĂ€sident und die Regierung schafften die Voraussetzungen fĂŒr ein Abkommen mit China, sagte Leavitt. Sie wollte sich nicht dazu Ă€ußern, ob Trump mit Chinas Staatschef Xi Jinping gesprochen hat.

Trump schon zuvor hoffnungsvoll

Bereits vergangenen Donnerstag hatte Trump erklÀrt, er gehe im Zollstreit mit China von einer Einigung aus. "Wir sind zuversichtlich, dass wir etwas mit China ausarbeiten werden", sagte der Republikaner bei einem Termin im Oval Office. China habe sich bereits mehrfach an die US-Regierung gewandt und es habe sehr gute GesprÀche gegeben.

US-Finanzminister warnt

US-Finanzminister Scott Bessent stellte Medienberichten zufolge eine baldige Deeskalation im Zollstreit mit China in Aussicht. Bessent habe Investoren bei einem Treffen hinter verschlossenen TĂŒren gesagt, dass die Zölle auf dem derzeitigen Niveau nicht haltbar seien, berichtete unter anderem der US-Sender CNBC unter Berufung auf einen Teilnehmer. Demnach soll Bessent mit Blick auf China auch gesagt haben, dass es nicht das Ziel von US-PrĂ€sident Donald Trump sei, sich abzuschotten.

Trump hatte den Handelskonflikt Anfang des Monats durch die Erhebung von Zöllen gegen zahlreiche LÀnder eskalieren lassen. Zwischenzeitlich ordnete er eine 90-tÀgige Pause der AufschlÀge an. Lediglich gegen China gelten weiterhin Sonderzölle von bis zu 145 Prozent. Peking wehrte sich und erhob 125 Prozent Zölle auf Waren aus den USA.

@ dpa.de

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