Biden wirbt nach Haleys RĂŒckzug um ihre UnterstĂŒtzer
06.03.2024 - 16:44:42Der frĂŒhere PrĂ€sident Donald Trump habe deutlich gemacht, dass er Haleys UnterstĂŒtzer nicht wollte, teilte der Demokrat am Mittwoch mit. Er wolle klar sagen, dass es einen Platz fĂŒr sie in seinem Wahlkampf gebe, so Biden. "Ich weiĂ, dass wir in vielem nicht einer Meinung sind." Aber in den grundlegenden Fragen der Erhaltung der US-Demokratie, des Eintretens fĂŒr die Rechtsstaatlichkeit, des Umgangs miteinander mit Anstand, WĂŒrde und Respekt, oder der Bewahrung der Nato könne man eine gemeinsame Basis finden.
Biden will fĂŒr eine zweite Amtszeit antreten und hat in seiner Partei keine ernst zu nehmende Konkurrenz. "Ich weiĂ, dass Demokraten, Republikaner und UnabhĂ€ngige in vielen Fragen unterschiedlicher Meinung sind und starke Ăberzeugungen haben", schrieb der 81-JĂ€hrige weiter. "Aber ich weiĂ auch: Was Demokraten, Republikaner und UnabhĂ€ngige eint, ist die Liebe zu Amerika." In der aktuellen republikanischen Partei hĂ€tten nur wenige den Mut, gegen Trump aufzustehen. Nikki Haley sei bereit gewesen, die Wahrheit ĂŒber den 77-jĂ€hrigen Republikaner zu sagen. Auf Trump wĂŒrde Chaos folgen, er könne Recht nicht von Unrecht unterscheiden und wĂŒrde vor Kremlchef Wladimir Putin kuschen.
Die Republikanerin Haley hatte zuvor mitgeteilt, sich offiziell aus dem parteiinternen Rennen um die US-PrĂ€sidentschaft zurĂŒckzuziehen. Damit hat sie den Weg fĂŒr eine erneute Kandidatur Trumps freigemacht. Die 52-JĂ€hrige verkĂŒndete ihre Entscheidung, nachdem Trump am Dienstag beim "Super Tuesday" eine Siegesserie hingelegt und fast alle Abstimmungen fĂŒr sich entschieden hatte. Damit kommt es zu einer Neuauflage des Duells zwischen Trump und Biden.

