US-Verteidigungsminister MilitÀrschlag, Huthi

US-Verteidigungsminister: MilitÀrschlag gegen Huthi 'klare Botschaft'

Veröffentlicht am: 12.01.2024 um 09:16 Uhr | dpa.de

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat den MilitĂ€rschlag der USA und VerbĂŒndeter gegen die Huthi-Rebellen im Jemen als ein klares Signal bezeichnet.

"Der heutige Einsatz der Koalition ist eine klare Botschaft an die Huthi, dass sie einen Preis dafĂŒr zahlen werden, wenn sie ihre illegalen Angriffe nicht einstellen", hieß es am Donnerstag (Ortszeit) in einer Mitteilung aus dem Pentagon. Der MilitĂ€rschlag erfolgte in der Nacht zum Freitag als Reaktion auf wiederholte Angriffe der vom Iran unterstĂŒtzten Huthis gegen Schiffe im Roten Meer.

"Wir werden nicht zögern, unsere StreitkrĂ€fte, die Weltwirtschaft und den freien Fluss des legitimen Handels auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zu verteidigen", teilte Austin weiter mit. Der 70-jĂ€hrige Minister befindet sich derzeit im Krankenhaus. Er hatte am Dienstag eine bereits im Dezember festgestellte Prostatakrebs-Erkrankung öffentlich gemacht.

Die USA und Großbritannien hatten mit UnterstĂŒtzung der Niederlande, Kanadas und Bahrains in der Nacht zu Freitag Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Der MilitĂ€rschlag sei eine Reaktion auf die "illegalen, gefĂ€hrlichen und destabilisierenden" Angriffe der Huthi auf Schiffe im Roten Meer und beruhe auf dem Recht der Selbstverteidigung, heißt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung, die auch von der Bundesregierung mitgetragen wird. Ein Vertreter der Huthi drohte nach Angaben des Huthi-Fernsehsenders Al Massirah Al Massirah Vergeltung an.

Seit Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen die jemenitischen Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Große Reedereien meiden die wichtige Handelsroute zunehmend. Die Huthi greifen auch Israel immer wieder direkt mit Drohnen und Raketen an.

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