dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 04.04.2024 - 17.00 Uhr
04.04.2024 - 17:05:40USA: ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe steigen stÀrker als erwartet
WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe stÀrker als erwartet gestiegen. In der vergangenen Woche legte die Zahl der HilfsantrÀge um 9000 auf 221 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 214 000 AntrÀgen gerechnet.
USA: Defizit in der Handelsbilanz steigt
WASHINGTON - Das Defizit im AuĂenhandel der USA hat sich im Februar ausgeweitet. GegenĂŒber dem Vormonat stieg das Defizit um 1,3 Milliarden auf 68,9 Milliarden US-Dollar, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Dies ist das höchste Defizit seit April 2023. Analysten hatten im Schnitt lediglich ein Defizit von 67,6 Milliarden erwartet.
ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum steigt auf höchsten Stand seit Mai
LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im MĂ€rz erneut verbessert. Erstmals seit fast einem Jahr signalisiert sie wieder Wachstum. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global stieg zum Vormonat um 1,1 Punkte auf 50,3 ZĂ€hler, wie S&P am Donnerstag in London nach einer zweiten Umfragerunde mitteilte. Eine erste SchĂ€tzung wurde leicht nach oben revidiert. Der Indikator stieg damit auf den höchsten Stand seit Mai 2023. Er kletterte zudem ĂŒber die wichtige 50-Punkte-Marke, die wirtschaftliche Schrumpfung von Wachstum trennt.
Neue Brexit-ImportgebĂŒhr verĂ€rgert britische LebensmittelhĂ€ndler
LONDON - Angesichts neuer Brexit-GebĂŒhren fĂŒr manche Lebensmittelimporte aus der EU warnen Experten und britische HĂ€ndler vor steigenden Kosten fĂŒr Verbraucher und sinkender Vielfalt. Vom 30. April an mĂŒssen Lebensmittelimporteure auf Produkte wie Wurst, KĂ€se und Joghurt, aber auch Schnittblumen bis zu 145 Pfund (169 Euro) pro Ladung bezahlen. Mit der "common user charge" (CUC) wĂŒrden die schlimmsten Sorgen kleiner und mittlerer Unternehmen wahr, sagte Marco Forgione vom Institute of Export and International Trade in London laut einem Bericht des Branchenblatts "The Grocer" vom Donnerstag.
US-Finanzministerin Yellen in China gelandet - Treffen mit Regierung
GUANGZHOU - US-Finanzministerin Janet Yellen hat einen mehrtĂ€gigen Besuch beim wirtschaftlichen und politischen Konkurrenten China begonnen. Die US-Politikerin landete am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in der sĂŒdchinesischen Industriehochburg Guangzhou, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Yellen will nach eigenen Angaben Vertreter von US-Firmen und der chinesischen Regierung treffen. "WĂ€hrend meiner Zeit in China werde ich mich darauf fokussieren, eine gesunde Wirtschaftsbeziehung voranzutreiben", schrieb sie vor ihrer Ankunft auf der Plattform X, vormals Twitter.
Eurozone: Erzeugerpreise sinken weniger als erwartet
LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Februar etwas weniger als erwartet gefallen. Sie gaben um 8,3 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat nach, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen RĂŒckgang um 8,6 Prozent erwartet. Im Januar waren die Erzeugerpreise um 8,0 Prozent gesunken. Im Monatsvergleich fielen die Preise im Februar um 1,0 Prozent nach minus 0,9 Prozent im Vormonat.
GroĂbritannien: Dienstleister-Stimmung trĂŒbt sich weiter ein
LONDON - Die Stimmung der britischen Dienstleister hat sich im MĂ€rz weiter eingetrĂŒbt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel von 53,8 Punkten im Februar auf 53,1 ZĂ€hler, wie S&P am Donnerstag in London nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. In einer ersten Erhebung waren 53,4 Punkte gemeldet worden. Analysten hatten im Schnitt eine BestĂ€tigung der ersten SchĂ€tzung erwartet. Der Indexwert bleibt allerdings ĂŒber der Schwelle vom 50 Punkten, womit er damit weiterhin Wachstum im Bereich Dienstleistungen signalisiert.
Schweiz: Inflation sinkt im MĂ€rz auf 1,0 Prozent
NEUENBURG - Die Teuerung in der Schweiz ist im MĂ€rz ĂŒberraschenderweise weiter gesunken. Die Inflationsrate ging auf 1,0 Prozent zurĂŒck, von 1,2 Prozent im Februar, wie das Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Tiefer lag die Inflation letztmals im September 2021.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
/jsl

