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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 12.04.2024 - 17.00 Uhr

12.04.2024 - 17:05:56

USA: Michigan-Konsumklima trĂŒbt sich ein - Inflationserwartungen steigenMICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April unerwartet deutlich eingetrĂŒbt.

USA: Michigan-Konsumklima trĂŒbt sich ein - Inflationserwartungen steigen

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April unerwartet deutlich eingetrĂŒbt. Das von der UniversitĂ€t Michigan erhobene Konsumklima fiel zum Vormonat um 1,5 Punkte auf 77,9 ZĂ€hler, wie die UniversitĂ€t am Freitag nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten mit 79,0 Punkten gerechnet.

USA: Einfuhrpreise steigen stÀrker als erwartet

WASHINGTON - Die Preise von in die USA importierten GĂŒtern sind im MĂ€rz stĂ€rker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Einfuhrpreise um 0,4 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Bankvolkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet.

ROUNDUP: Chinas Exporte deutlich gesunken - Handel mit Deutschland schwach

PEKING - Chinas Außenhandel hat nach Erholungszeichen zu Jahresbeginn und positiveren Signalen aus der Industrie im MĂ€rz wieder nachgelassen. Wie die Zollbehörde am Freitag in Peking mitteilte, sanken die Exporte verglichen mit dem Vorjahresmonat deutlich um 7,5 Prozent auf umgerechnet knapp 280 Milliarden US-Dollar (rund 262,2 Milliarden Euro). Die Importe gingen den Angaben zufolge um 1,9 Prozent auf etwa 221 Milliarden US-Dollar zurĂŒck. Analysten hatten den ExportrĂŒckgang geringer erwartet und bei den Importen sogar mit einem Plus gerechnet.

Spanien: Inflation beschleunigt sich stÀrker als gedacht

MADRID - In Spanien hat sich die Inflation im MÀrz stÀrker beschleunigt als bisher gedacht. Die nach europÀischer Methode gemessenen Verbraucherpreise (HVPI) erhöhten sich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid mitteilte. Eine erste SchÀtzung wurde um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Im Februar hatte die Teuerung 2,9 Prozent betragen.

EU-Finanzminister wollen Förderbank grĂ¶ĂŸere Rolle bei Sicherheit geben

LUXEMBURG - Die Förderbank EIB soll nach dem Willen der EU-Finanzminister ihre Investitionen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung ausbauen. Bei einem Treffen am Freitag in Luxemburg habe große Einigkeit darĂŒber geherrscht, dass von der EuropĂ€ischen Investitionsbank vorgelegte PlĂ€ne weiter verfolgt werden sollten, sagte der belgische Ressortchef Vincent Van Peteghem als derzeitiger Vorsitzender des Finanzministerrates. Konkret geht es dabei etwa um mehr Möglichkeiten fĂŒr Investitionen in sogenannte Dual-Use-GĂŒter. Dies sind Produkte, die zivil und militĂ€risch verwendet werden können, beispielsweise Hubschrauber oder Drohnen.

Deutschland: Inflation schwÀcht sich weiter ab - Rate sinkt auf 2,2 Prozent

WIESBADEN - Gesunkene Nahrungsmittel- und Energiepreise haben die Inflation in Deutschland im MĂ€rz auf den niedrigsten Stand seit rund drei Jahren gedrĂŒckt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im MĂ€rz um 2,2 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Behörde bestĂ€tigte damit am Freitag vorlĂ€ufige Daten. Die Rate war damit so niedrig wie zuletzt im Mai 2021 mit ebenfalls 2,2 Prozent. Niedriger war der Wert zuvor im April 2021 mit 2,0 Prozent. Im Februar des laufenden Jahres hatte die Teuerungsrate noch bei 2,5 Prozent gelegen und im Januar bei 2,9 Prozent.

Britische Wirtschaft wÀchst auch im Februar

LONDON - Die britische Wirtschaft ist auch im Februar gewachsen. GegenĂŒber dem Vormonat erhöhte sich die Wirtschaftsleistung (BIP) um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London bekannt gab. Analysten hatten im Schnitt mit dieser Entwicklung gerechnet. Der Zuwachs folgt auf ein Plus von 0,3 Prozent im Januar, das etwas stĂ€rker ausfiel als bisher bekannt.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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