dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 26.02.2024 - 17.00 Uhr
26.02.2024 - 17:05:02USA: NeubauverkÀufe erneut gestiegen
WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der verkauften Neubauten zu Beginn des Jahres weiter gestiegen. Es wurden im Januar 1,5 Prozent mehr HÀuser verkauft als im Vormonat, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen stÀrkeren Anstieg um 3,0 Prozent erwartet. Der Zuwachs im Dezember wurde von 8,0 auf nur noch 7,2 Prozent korrigiert.
ROUNDUP: Wachstumsbremse FachkrÀftemangel - Was die Regierung tun will
BERLIN - Das Fehlen von Millionen Arbeits- und FachkrĂ€ften bedroht nach Ansicht der Bundesregierung in wachsendem AusmaĂ den Wirtschaftsstandort Deutschland. "Wenn wir uns jetzt nicht kĂŒmmern, wird das Problem Arbeits- und FachkrĂ€ftemangel zur zentralen Wachstumsbremse in Deutschland", sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bei einem FachkrĂ€ftekongress der Regierung am Montag in Berlin. Deutlich wurde, wie die Regierung hier Fortschritte machen will - und welche HĂŒrden jungen Menschen auf dem Weg in den Job heute im Weg stehen.
Ăzdemir sieht in Bauernprotesten Chance fĂŒr weitgehende EU-Agrarreform
BRĂSSEL - Angesichts der anhaltenden Bauernproteste in Europa sieht Bundeslandwirtschaftsminister Cem Ăzdemir eine Chance fĂŒr grundlegende Reformen in der EU-Agrarpolitik. Durch die Proteste habe sich ein Zeitfenster eröffnet, das fĂŒr lange fĂ€llige Reformen genutzt werden sollte, sagte der GrĂŒnen-Politiker am Montag vor einem Treffen der EU-Agrarministerinnen und -minister in BrĂŒssel. "Ăberall, wo Bauern protestieren, gibt es sehr viel Zustimmung, sehr viel Sympathie."
BGH: Bei Insiderhandeln nicht zugunsten der Angeklagten rechnen
KARLSRUHE - Bei verbotenen InsidergeschĂ€ften an der Börse können TĂ€terinnen und TĂ€ter nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht auf Gnade bei der Berechnung einzuziehender BetrĂ€ge hoffen. Weder die Kosten fĂŒr das Anschaffen von Finanzinstrumenten wie Wertpapieren minderten diesen Wert noch Transaktionskosten eines Verkaufs oder Kapitalertragssteuern, heiĂt es in der am Montag veröffentlichten Entscheidung des zweiten Strafsenats in Karlsruhe. Etwaige Doppelbelastungen seien auf steuerlicher Ebene auszugleichen. "Ebenso wenig wirkt sich auf den Umfang der Einziehungsentscheidung aus, dass der Angeklagte das aus den Taten Erlangte in die Folgetaten reinvestiert hat."
Orban sichert Zustimmung fĂŒr Nato-Beitritt Schwedens zu
BUDAPEST - Kurz vor der Abstimmung des ungarischen Parlaments ĂŒber einen Nato-Beitritt Schwedens hat MinisterprĂ€sident Viktor Orban diesem Vorhaben seine UnterstĂŒtzung zugesichert. "Heute werden wir (...) Schwedens Nato-Beitritt unterstĂŒtzen", sagte der rechtspopulistische Politiker zu Beginn der Plenarsitzung. Zugleich bekrĂ€ftigte Orban, dass er im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine "keine militĂ€rische Lösung" sehe, sondern nur ein Ende des Kriegs auf dem Verhandlungswege.
Regierung warnt vor Wachstumsbremse durch FachkrÀftemangel
BERLIN - Das Fehlen von Millionen Arbeits- und FachkrÀften droht nach Ansicht der Bundesregierung zur zentralen Wachstumsbremse in Deutschland zu werden. Es bestehe wachsender Bedarf, "alle Menschen, die im Land arbeiten wollen, auch in die Arbeit zu bringen, in die Ausbildung zu bringen", sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck bei einem FachkrÀftekongress der Regierung am Montag in Berlin.
ROUNDUP: Bauern blockieren mit Traktoren 24 Stunden lang Ăbergang bei Frankfurt
SLUBICE/FRANKFURT (Oder) - Polnische Bauern haben 24 Stunden lang die Autobahn nach Deutschland an der Grenze bei Frankfurt (Oder) blockiert. Am Montagnachmittag konnte der Verkehr nach dem Ende der Protestaktion wieder flieĂen, wie eine Sprecherin der polnischen Polizei in Slubice der Deutschen Presse-Agentur sagte. WĂ€hrend der Blockade der Autobahn 12 wurden Auto- und Lastwagenfahrer auf andere Routen umgelenkt. Ein Verkehrschaos am GrenzĂŒbergang blieb aus. Die Polizeidirektion Ost sprach von einer recht entspannten Verkehrslage, da vor allem Lkw frĂŒhzeitig umgeleitet wurden.
Auch DĂ€nemark stellt Nord-Stream-Ermittlungen ein
KOPENHAGEN - Nach den schwedischen stellen auch die dĂ€nischen Behörden ihre Ermittlungen zu der bislang ungeklĂ€rten Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee ein. Es bestĂŒnden keine ausreichenden GrĂŒnde dafĂŒr, ein Strafverfahren in DĂ€nemark zu den Explosionen an den Gasleitungen Nord Stream 1 und 2 zu verfolgen, teilte die Kopenhagener Polizei am Montag mit. Daher habe man beschlossen, die gemeinsamen Ermittlungen mit dem dĂ€nischen Geheimdienst PET abzuschlieĂen. Damit folgten die dĂ€nischen Ermittler dem Weg ihrer schwedischen Kollegen, die ihr Ermittlungsverfahren in der Angelegenheit vor knapp drei Wochen ebenfalls eingestellt hatten.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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