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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.04.2024 - 17.00 Uhr

30.04.2024 - 17:05:03

USA: Verbrauchervertrauen fĂ€llt auf den tiefsten Stand seit Sommer 2022WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im April unerwartet deutlich eingetrĂŒbt und ist auf den tiefsten Stand seit Sommer 2022 gefallen.

USA: Verbrauchervertrauen fÀllt auf den tiefsten Stand seit Sommer 2022

WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im April unerwartet deutlich eingetrĂŒbt und ist auf den tiefsten Stand seit Sommer 2022 gefallen. Der Indikator fiel zum Vormonat um 6,1 Punkte auf 97,0 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt nur einen leichten RĂŒckgang auf 104,0 Punkte erwartet. Zudem wurde der Wert fĂŒr MĂ€rz von zuvor 104,7 Punkte auf 103,1 ZĂ€hler nach unten revidiert.

USA: Hauspreise legen deutlich zu - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Der US-Immobilienmarkt setzt seine Erholung in großen Schritten fort. In den 20 großen Metropolregionen der Vereinigten Staaten legten die HĂ€userpreise im Februar um 7,3 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs von im Schnitt 6,7 Prozent gerechnet. Zum Vormonat legten die Preise ebenfalls deutlich um 0,6 Prozent zu.

USA: HĂ€userpreise steigen unerwartet stark - FHFA

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Februar stÀrker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legten sie um 1,2 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Volkswirte hatten hingegen nur mit einem leichten Anstieg von im Schnitt 0,2 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Preise noch leicht um 0,1 Prozent gefallen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zogen die Hauspreise im Februar um 7,0 Prozent an.

USA: Arbeitskosten steigen stÀrker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Arbeitskosten zu Jahresbeginn stĂ€rker gestiegen als erwartet. Der entsprechende Index legte im ersten Quartal gegenĂŒber dem Vorquartal um 1,2 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um lediglich 1,0 Prozent gerechnet. Im Schlussquartal 2023 waren die Arbeitskosten um 0,9 Prozent gestiegen. Steigende Arbeitskosten erhöhen den Inflationsdruck.

ROUNDUP: Inflation in der Eurozone verharrt auf 2,4 Prozent

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat sich im April wie erwartet nicht weiter abgeschwÀcht. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,4 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Im MÀrz hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,4 Prozent gelegen. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,6 Prozent.

Eurozone: Wirtschaft wÀchst zu Jahresbeginn wieder

LUXEMBURG - Die Wirtschaft der Eurozone ist zu Jahresbeginn wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal gegenĂŒber dem Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg bekannt gab. Analysten hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, im Schnitt allerdings nur 0,1 Prozent erwartet. Das Wachstum zum Jahresstart folgt auf eine leichte Schrumpfung um 0,1 Prozent im Schlussquartal 2023.

ROUNDUP 2/Hoffnungsschimmer fĂŒr deutsche Wirtschaft: Wachstum zum Jahresauftakt

WIESBADEN - Ein Miniwachstum zu Jahresbeginn nĂ€hrt die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft nach der Flaute 2023. Statt des lange befĂŒrchteten erneuten DĂ€mpfers legte die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten um 0,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt nach Angaben vom Dienstag auf vorlĂ€ufiger Basis errechnet hat. Auch jĂŒngste Stimmungsumfragen deuten darauf hin, dass die Zuversicht wĂ€chst. Allerdings: Große SprĂŒnge wird Europas grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach EinschĂ€tzung von Ökonomen im laufenden Jahr nicht machen. Der schwĂ€chelnde Welthandel bremst die Exportnation Deutschland ebenso wie ein Investitionsstau im eigenen Land.

ROUNDUP/Deutschland: Zahl der Arbeitslosen sinkt im April um 20 000

NÜRNBERG - Wegen einer nur schwach ausgeprĂ€gten FrĂŒhjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im April im Vergleich zum MĂ€rz nur um 20 000 auf 2,750 Millionen gesunken. Das sind 164 000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur fĂŒr Arbeit (BA) am Dienstag in NĂŒrnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb unverĂ€ndert zum MĂ€rz bei 6,0 Prozent. GegenĂŒber dem Vorjahresmonat hat sich die Quote um 0,3 Punkte erhöht. FĂŒr die April-Statistik griff die Bundesagentur auf Datenmaterial zurĂŒck, das bis zum 15. des Monats vorlag.

Deutschland: Einzelhandel legt im MĂ€rz deutlich zu

WIESBADEN - Die deutschen EinzelhĂ€ndler haben ihren Umsatz im MĂ€rz deutlich steigern können. GegenĂŒber dem Vormonat erhöhten sich die Erlöse um 1,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 1,4 Prozent gerechnet. Der jetzige Anstieg folgt jedoch auf einen in etwa ebenso deutlichen UmsatzrĂŒckgang im Februar. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Erlöse im MĂ€rz leicht um 0,3 Prozent.

Deutschland: RĂŒckgang der Einfuhrpreise schwĂ€cht sich weiter ab

WIESBADEN - Der PreisrĂŒckgang von nach Deutschland importierten GĂŒtern hat sich im MĂ€rz weiter abgeschwĂ€cht. Die Einfuhrpreise sanken zum Vorjahresmonat um 3,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 3,8 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der RĂŒckgang 4,9 Prozent betragen.

Frankreich: Wirtschaft nimmt zu Jahresbeginn etwas Fahrt auf

PARIS - Die Wirtschaft Frankreichs ist zu Jahresbeginn etwas stĂ€rker gewachsen. Im ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenĂŒber dem Vorquartal um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,1 Prozent gerechnet. In diesem Ausmaß war die Wirtschaft im Schlussquartal 2023 gewachsen.

Frankreich: Verbraucherpreise steigen stÀrker als erwartet

PARIS - Die Verbraucherpreise in Frankreich sind im April stĂ€rker gestiegen als erwartet. Das nach europĂ€ischer Methode gemessene Preisniveau (HVPI) stieg auf Jahressicht wie im Vormonat um 2,4 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris bekannt gab. Analysten hatten im Schnitt einen RĂŒckgang auf 2,2 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich zogen die Preise um 0,6 Prozent an, nach 0,2 Prozent im Vormonat.

Italien: Wirtschaft wÀchst zu Jahresbeginn stÀrker als erwartet

ROM - Die Wirtschaft Italiens ist zu Jahresbeginn stĂ€rker gewachsen als erwartet. Im ersten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenĂŒber dem Vorquartal um 0,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,1 Prozent gerechnet. Im Schlussquartal 2023 war die drittgrĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft des Euroraums um revidiert 0,1 (zunĂ€chst 0,2) Prozent gewachsen.

Spanien: Wirtschaft wÀchst zu Jahresbeginn deutlich stÀrker als erwartet

MADRID - Die Wirtschaft Spaniens ist zu Jahresbeginn deutlich stĂ€rker gewachsen als erwartet. Im ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenĂŒber dem Vorquartal um 0,7 Prozent, wie das Statistikamt INE am Dienstag in Madrid mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,4 Prozent gerechnet.

Stimmung in Chinas Industrie trĂŒbt sich im April leicht ein

PEKING - Die Erholung in Chinas verarbeitender Industrie hat einem wichtigen Konjunkturindikator zufolge im April etwas an Schwung verloren. Wie das Statistikamt in Peking am Dienstag mitteilte, sank der Einkaufsmanagerindex (PMI) im April von 50,8 auf 50,4 Punkte. Experten hatten mit einem etwas stĂ€rkeren RĂŒckgang gerechnet.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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