Weihnachten, HDE

WeihnachtsgeschĂ€ft enttĂ€uscht – HĂ€ndler hoffen auf Endspurt

21.12.2025 - 10:40:23

Viele HÀndlerinnen und HÀndler sind mit dem WeihnachtsgeschÀft unzufrieden. Es bleibt die Hoffnung auf die letzten Tage vor dem Fest und die Zeit zwischen den Jahren.

Das WeihnachtsgeschĂ€ft bleibt fĂŒr den Einzelhandel auch kurz vor dem vierten Advent ĂŒberwiegend enttĂ€uschend. Wie aus einer aktuellen Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter rund 300 Unternehmen hervorgeht, zeigen sich 62 Prozent der HĂ€ndlerinnen und HĂ€ndler mit den UmsĂ€tzen der vergangenen Tage unzufrieden. Nur 23 Prozent bewerten die Entwicklung positiv. 

Bereits in den vorangegangenen Adventswochen kam das GeschĂ€ft demnach nicht richtig in Schwung. HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Stefan Genth sprach von einem anhaltend niedrigen Umsatzniveau und einer deutlich spĂŒrbaren KonsumzurĂŒckhaltung. Die Branche setze nun auf einen starken Endspurt bis Heiligabend sowie auf zusĂ€tzliche Impulse durch EinkĂ€ufe zwischen den Jahren. 

Weniger Kundschaft - viele HĂ€ndler unzufrieden

Etwas bessere GeschÀfte verzeichnete der Handel laut HDE vor allem am Samstag vor dem vierten Advent in InnenstÀdten, Vororten und Stadtteilzentren. Davon profitierten insbesondere Spielwaren-, Buch- und BekleidungshÀndler. Belastend wirkten jedoch weiterhin sinkende Kundenfrequenzen: 71 Prozent der Befragten berichteten von weniger Besucherinnen und Besuchern als im Vorjahr. 

Insgesamt zeigen sich bislang nur 17 Prozent der Unternehmen mit dem Verlauf des WeihnachtsgeschĂ€fts zufrieden, 66 Prozent sind unzufrieden. Hoffnung macht der Zeitraum nach den Feiertagen. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ seien die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, teils auch bis Dreikönig, umsatzstark, da viele Menschen Urlaub hĂ€tten und Bargeldgeschenke oder Gutscheine einlösten, so Genth. 

Die HĂ€ndlerinnen und HĂ€ndler wurden vom 19. bis 21. Dezember 2025 befragt. FĂŒr die Monate November und Dezember erwartet der HDE einen Einzelhandelsumsatz von insgesamt 126,2 Milliarden Euro, was einem Plus von 1,5 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr entsprĂ€che.

@ dpa.de