EuropÀer, Linie

EuropÀer suchen gemeinsame Linie mit Trump zur Ukraine

13.08.2025 - 05:50:03

Vor dem Treffen von Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin in Alaska suchen Kanzler Friedrich Merz und andere EuropÀer eine gemeinsame Linie mit dem US-PrÀsidenten.

Die europÀischen Staats- und Regierungschefs wollen am Mittwoch auf Initiative von Merz zusammen mit dem ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einer Videokonferenz mit Trump und seinem VizeprÀsidenten JD Vance sprechen.

Vor dem GesprĂ€ch mit Trump wollen die EuropĂ€er in einer Schalte zusammen mit EU und Nato sowie Selenskyj unter sich beraten. Im Anschluss an die Beratungen mit dem US-PrĂ€sidenten wollen die EuropĂ€er unter sich ĂŒber die Ergebnisse sprechen.

EuropĂ€er fĂŒrchten, dass sie ĂŒbergangen werden

Die EuropĂ€er befĂŒrchten, dass Trump und Putin am Freitag im US-Bundesstaat Alaska von Kiew abgelehnte Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland festzurren könnten. Trump stellt das geplante Treffen als Versuch dar, einem Ende der seit rund dreieinhalb Jahre andauernden KĂ€mpfe nĂ€herzukommen. Er sprach in diesem Kontext von einem möglichen Gebietstausch zwischen der Ukraine und Russland. Die Ukraine lehnt Gebietsabtretungen strikt ab.

Die Bundesregierung hatte erklĂ€rt, bei den GesprĂ€chen solle es um weitere Handlungsoptionen gehen, um Druck auf Moskau zu erzeugen. DarĂŒber hinaus solle ĂŒber die Vorbereitung möglicher Friedensverhandlungen und damit verbundene Fragen zu TerritorialansprĂŒchen und Sicherheiten gesprochen werden.

EU und Nato in GesprÀche einbezogen

An den Beratungen vor dem GesprĂ€ch mit Trump sollen neben Merz die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland sowie EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen, EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa, Nato-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte sowie Selenskyj teilnehmen.

@ dpa.de