IAEA-Chef, AtomgesprÀchen

IAEA-Chef reist vor nÀchsten AtomgesprÀchen nach Teheran

14.04.2025 - 13:34:41 | dpa.de

Vor der nÀchsten Runde der AtomgesprÀche zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten macht der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, Druck auf die Regierung in Teheran.

Er werde diese Woche in die iranische Hauptstadt reisen, kĂŒndigte er an. Nach iranischen Medienberichten wird er dort am Mittwoch erwartet.

"In einer Zeit, in der diplomatische Lösungen dringend erforderlich sind, ist eine anhaltende Zusammenarbeit mit der IAEA von entscheidender Bedeutung", schrieb Grossi auf Twitter. Die mangelnde Kooperation Teherans mit den Inspektoren der IAEA ist neben der Herstellung von fast atomwaffentauglichem Uran ein Hauptgrund fĂŒr die wachsenden Spannungen rund um das Nuklearprogramm des Iran.

Die US-Regierung und andere westliche Staaten einschließlich Israel wollen verhindern, dass die Islamische Republik Iran eigene Atomwaffen entwickelt. In seiner ersten Amtszeit war Trump 2018 allerdings einseitig aus dem sogenannten Wiener Atompakt ausgestiegen, der Irans Nuklearprogramm einschrĂ€nken und im Gegenzug Sanktionen aufheben sollte. Danach hielt sich auch Teheran nicht mehr an die Auflagen des Abkommens.

Rom sagt als Gastgeber fĂŒr nĂ€chste US-Iran-GesprĂ€che zu

US-PrĂ€sident Donald Trump hat kĂŒrzlich mit militĂ€rischen Konsequenzen gedroht, falls Teheran einer Begrenzung seines umstrittenen Atomprogramms nicht zustimmen sollte. Am vergangenen Samstag nahmen die USA und der Iran nach Jahren der Eiszeit GesprĂ€che ĂŒber ein mögliches neues Atomabkommen in Maskat auf. Der Oman vermittelte. USA und Iran bezeichneten die zweieinhalbstĂŒndigen GesprĂ€che als respektvoll und konstruktiv und vereinbarten eine Fortsetzung.

Die nĂ€chste GesprĂ€chsrunde findet voraussichtlich am Samstag in Rom statt. Der Iran, die USA und der Oman hĂ€tten eine entsprechende Anfrage gestellt, "und wir haben eine positive Antwort gegeben", sagte Italiens Außenminister Antonio Tajani in Osaka, wie die Agentur Ansa berichtete.

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