Deutsche Wirtschaft will ihr China-GeschÀft anpassen
19.06.2024 - 13:03:2441 Prozent der Firmen suchen nach alternativen Möglichkeiten, ihre Produkte zu verkaufen. 36 Prozent nach MĂ€rkten, um Materialien anderswo einzukaufen. Einige Unternehmen erklĂ€rten, dass das China-GeschĂ€ft zunehmend Probleme bereite. 33 Prozent der Befragten nannten ungleiche Wettbewerbsbedingungen: Bestimmte Technologien fördert der chinesische Staat massiv, um die auslĂ€ndische Konkurrenz unterbieten zu können. Die EU plant deshalb, zusĂ€tzliche Zölle auf chinesische Elektroautos zu erheben. Die Umfrage der DIHK zeigt aber auch, dass fĂŒr die meisten Unternehmen die Diversifizierung nicht mit einem "Decoupling" einhergeht. Nur 19 Prozent wollen ihre GeschĂ€ftsbeziehungen mit China verringern. 22 Prozent wollen ihr GeschĂ€ft ausweiten. China ist durch seine GröĂe vor allem als Absatzmarkt fĂŒr die deutsche Exportwirtschaft schwierig ersetzbar. "Trotz aller Schwierigkeiten bleibt China ein wichtiger Chancenmarkt, und Minister Habeck muss die Reise nutzen, um Kooperationspotenziale auszuschöpfen", sagte DIHK-AuĂenwirtschaftschef Volker Treier. Habeck bricht am Mittwoch zuerst in Richtung SĂŒdkoreas Hauptstadt Seoul auf. Am Freitagnachmittag reist der Vizekanzler nach China weiter. In Peking trifft er Mitglieder der chinesischen Regierung. Samstag und Sonntag besichtigt er in Shanghai und Hangzhou Niederlassungen deutscher Unternehmen.


