KĂŒnstliche Intelligenz, ITSecurity

KI-gestĂŒtzte Angriffe: Warum klassische IT-Sicherheit nicht mehr reicht

25.09.2025 - 09:00:00

Warpe - GefĂ€lschte Bewerbungen, Deepfake-Videos, manipulierte IdentitĂ€ten – Cyberangriffe sind im KI-Zeitalter raffinierter denn je. Hacker aus Russland, China oder Iran setzen generative KI ein, um Unternehmen auszuspionieren, Daten zu stehlen und ganze Systeme lahmzulegen. Wer nur auf klassische Firewalls und Virenscanner vertraut, steht diesen Angriffen wehrlos gegenĂŒber. Die Schadenssummen steigen rasant und oft merken Betroffene den Einbruch erst, wenn es zu spĂ€t ist.

Die Spielregeln der Cybersicherheit haben sich komplett verĂ€ndert – KI macht Angriffe schneller, prĂ€ziser und schwerer zu erkennen. Dieser Beitrag verrĂ€t, welche Strategien jetzt entscheidend sind, welche Technologien wirklich helfen und warum Mitarbeitertraining genauso wichtig ist wie jede Firewall.

Die neue QualitÀt der Bedrohung

WĂ€hrend frĂŒher bekannte Schadsoftware im Mittelpunkt stand, zielen heutige Kampagnen auf IdentitĂ€ten, Prozesse und Kommunikation. Inhalte wirken authentisch, weil Sprachmodelle Jargon, TonalitĂ€t und Kontext ĂŒbernehmen. Zudem analysieren Angreifer gestohlene PostfĂ€cher automatisiert, erkennen Zahlungsrhythmen oder interne Freigabepfade und greifen im gĂŒnstigsten Moment an. Sichtbar wird das selten als „lauter Alarm“, sondern als kleine Abweichung: eine ungewohnte Login-Zeit, ein leicht verĂ€nderter Absender, eine Rechnung mit korrekt wirkender Historie.

Klassische Schutzkonzepte reichen nicht mehr

Signaturbasierte Virenscanner und statische Firewalls adressieren primĂ€r bekannte Muster. Gegen neue, in Echtzeit generierte Varianten oder sauber formuliertes Social Engineering wirken sie nur eingeschrĂ€nkt. Wer ausschließlich auf solche Basistechniken setzt, ĂŒbersieht das Entscheidende: abnormes Verhalten von Konten, Endpunkten und Diensten. Nötig ist daher ein Wechsel von reiner Perimeter-Logik hin zu verhaltensbasierter Erkennung, IdentitĂ€tsschutz und kontinuierlicher Überwachung.

Typische Angriffsmethoden im KI-Zeitalter

Gemeinsam ist diesen Szenarien eines: Der technische Anteil ist nur die halbe Miete, der Rest entsteht aus Psychologie, Kontext und Geschwindigkeit.

Warum viele Unternehmen ungeschĂŒtzt sind

Erstens wird Sicherheit hĂ€ufig als Produkt verstanden und nicht als kontinuierlicher Prozess. Zweitens fehlen klare Rollen, definierte Meldewege und geĂŒbte NotfallplĂ€ne; im Ernstfall gehen dadurch wertvolle Stunden verloren. Drittens sind viele IT-Landschaften historisch gewachsen: Es existieren Insellösungen, die kaum integriert sind, Daten bleiben fragmentiert und ZustĂ€ndigkeiten unklar. Schließlich bleibt die Awareness oft punktuell: Schulungen finden nur einmalig statt, Phishing-Tests erfolgen selten, und Feedbackschleifen fehlen. Auf diese Weise entstehen LĂŒcken, durch die KI-gestĂŒtzte Taktiken leise und lange unbemerkt wirken können.

Was jetzt notwendig ist

Fazit

KI treibt Angriffe in Tempo und PrĂ€zision voran, wĂ€hrend klassische Schutzkonzepte an Grenzen stoßen. Wirksam wird Sicherheit deshalb nur als kontinuierlicher Prozess, der verhaltensbasierte Erkennung, IdentitĂ€tsschutz und integrierte Telemetrie verbindet. Entscheidend sind zudem geĂŒbte Mitarbeitende, klare Playbooks und regelmĂ€ĂŸige Checks, denn Technik allein reicht nicht. Wer diese Elemente verzahnt, erkennt Abweichungen frĂŒher, begrenzt SchĂ€den schneller und reduziert das Risiko nachhaltig.

Über Jörn Runge:

Jörn Runge und Torben Runge sind IT-Experten und die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TORUTEC GmbH. Mit TORUTEC setzen sie neue Standards in der Branche. Sie fungieren als externe IT-Abteilung und unterstĂŒtzen Unternehmen dabei, ihre IT-Prozesse schlanker zu gestalten und langfristige StabilitĂ€t in ihre Systeme zu bringen. Das 25-köpfige Expertenteam bietet ein Gesamtpaket an, das von verlĂ€sslichen IT-Strukturen ĂŒber Datensicherheit bis zu Automatisierungen reicht. Mehr Informationen unter: https://torutec.com/

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