DĂ€nemark ĂŒbernimmt EU-Ratsvorsitz
01.07.2025 - 05:49:02 | dpa.deRegierungsvertreter aus Kopenhagen werden damit in den kommenden sechs Monaten zahlreiche Ministertreffen leiten und als Vermittler bei Meinungsverschiedenheiten zwischen den 27 EU-Staaten auftreten.
Thematisch wollen die DĂ€nen unter dem Motto "Ein starkes Europa in einer sich verĂ€ndernden Welt" vor allem Projekte fĂŒr die gemeinsame AufrĂŒstung gegen Russland und fĂŒr mehr WettbewerbsfĂ€higkeit in der EU in den Fokus stellen. Zudem hoffen sie, Gesetzesprojekte fĂŒr einen besseren Kampf gegen unerwĂŒnschte Migration und Klimaschutz voranbringen zu können.
GroĂe Herausforderungen fĂŒr die dĂ€nische RatsprĂ€sidentschaft dĂŒrften die anhaltende ungarische Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine sowie der europĂ€ische Zusammenhalt im Zollstreit mit den USA werden. Streit droht darĂŒber hinaus beim Thema Geld, weil in den nĂ€chsten Monaten die GesprĂ€che ĂŒber den langfristigen EU-Haushalt von 2028 bis Ende 2034 beginnen sollen. Die Positionen der Mitgliedstaaten gehen weit auseinander. So strĂ€ubt sich Deutschland als Nettozahler beispielsweise gegen eine Aufstockung des Budgets von zuletzt mehr als einer Billion Euro.
Gefeiert wird der Start der dĂ€nischen RatsprĂ€sidentschaft am Donnerstag in Aarhus, der zweitgröĂten Stadt des skandinavischen Landes. Als GĂ€ste sind unter anderem EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und ihr Team sowie EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa eingeladen.
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