Beginn der Bundestarifverhandlungen Papier 2024 / Arbeitgeber fordern Schulterschluss der Sozialpartner
27.09.2024 - 11:12:42 | presseportal.de
Tarifforderungen der IGBCE berĂŒcksichtigen nicht die wirtschaftliche Lage
Im Vorfeld der Verhandlungen hat die IGBCE Forderungen nach einer Entgelterhöhung um 8 Prozent, mindestens jedoch einem Festbetrag in Höhe von 280 Euro, und einem IGBCE-Mitgliederbonus vorgelegt.
"Die Tarifforderungen der IGBCE haben mit der wirtschaftlichen RealitÀt in unserer Branche nichts zu tun und bergen ein enormes Risiko. Eine solch drastische Erhöhung der Entgelte verkraftet die Papier- und Zellstoffindustrie in Deutschland nicht", sagt Ulrich Wienbeuker, Vorsitzender des Ausschusses Tarifpolitik und Bildung sowie VizeprÀsident des Verbands DIE PAPIERINDUSTRIE. "Der Tarifabschluss muss Transformation ermöglichen, Mitarbeitenden wie Unternehmen eine Perspektive bieten und Papierproduktion in Deutschland halten", ergÀnzt Dr. Benno Hundgeburt, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Tarifpolitik und Bildung und Mitglied des PrÀsidiums DIE PAPIERINDUSTRIE.
IGBCE-Mitgliederbonus spaltet die Papiergemeinschaft
Ebenso kritisieren die Arbeitgeber die Forderung nach einem IGBCE-Mitgliederbonus. "Wir Papier-Arbeitgeber behandeln alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleich. Gerade jetzt braucht es ein Miteinander in den Betrieben und keine Spaltung der Belegschaft. Die IGBCE gefÀhrdet die hohe Tarifbindung in der Branche", so Dr. Benno Hundgeburt.
Die Papier-Arbeitgeber unterstĂŒtzen die IGBCE in ihrer Forderung, die AttraktivitĂ€t des Schichtbetriebes zu steigern. So haben die Papier-Arbeitgeber bereits in der Tarifrunde 2022 die Zulagen fĂŒr BeschĂ€ftigte im Durchfahrbetrieb jeweils um 50 Prozent erhöht, um so eine besondere Anerkennung der Leistung auszudrĂŒcken. Die vereinbarten GesprĂ€che zwischen den Sozialpartnern, um diese BeschĂ€ftigtengruppe noch attraktiver zu gestalten, mĂŒssen aus Arbeitgebersicht dringend fortgesetzt werden.
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