Wirtschaftsaufschwung lĂ€sst auf sich warten / Der Dienstleistungssektor stĂŒtzt die Stimmung unter FinanzvorstĂ€nden in Deutschland
13.10.2025 - 12:08:53Weiter verschlechtert hat sich die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe (Indexwert - 3%). Hier planen die CFOs auĂerdem mit einem weiteren RĂŒckgang der BeschĂ€ftigung. Der Indexwert betrĂ€gt - 48 Prozent, getrieben insbesondere durch den Maschinenbau und die Automobilindustrie. Drei Viertel der Unternehmen in diesen Sektoren wollen BeschĂ€ftigung abbauen. Positivere Signale kommen dagegen aus dem Dienstleistungssektor: Der Indexwert zu den GeschĂ€ftsaussichten liegt hier bei 6 Prozent. Vor allem Technologieunternehmen und die Immobilienwirtschaft erwarten ein Wachstum ihrer Belegschaften in den kommenden zwölf Monaten (Indexwerte von 33% und 36%).
Dienstleistungssektor treibt Investitionen
Ein leicht positiver Trend zeichnet sich bei den Investitionsplanungen ab: Der Indexwert steigt auf 12 Prozent, zwei Prozentpunkte mehr als im FrĂŒhjahr. Allerdings treibt insbesondere der Dienstleistungssektor diesen Aufschwung (28%), wĂ€hrend das verarbeitende (- 11%) und das exportorientierte Gewerbe (- 11%) Investitionen weiter zurĂŒckfahren wollen. Ein Drittel der Unternehmen aus dem Maschinenbau will im kommenden Jahr weniger investieren.
"Neue Investitionen werden aktuell vor allem von Technologieunternehmen und Banken getrieben, die vom Boom um kĂŒnstliche Intelligenz und den florierenden AktienmĂ€rkten profitieren dĂŒrften", analysiert Dr. Alexander Börsch, Chefökonom und Leiter Research bei Deloitte. "Das von der Politik besonders in den Blick genommene verarbeitende Gewerbe bleibt dagegen nach wie vor zurĂŒck - ein Ende des BeschĂ€ftigungsabbaus und der ZurĂŒckhaltung bei Investitionen ist fĂŒr die FinanzvorstĂ€nde in der Industrie nicht in Sicht."
Der gröĂte Risikofaktor ist nach Ansicht von 56 Prozent der Befragten eine schwĂ€chere Inlandsnachfrage, gefolgt von anhaltenden geopolitischen Risiken (52%). FĂŒr exportorientierte Unternehmen, vor allem im Maschinenbau, tritt das Risiko einer schwachen Auslandsnachfrage hinzu (59%).
"Die positive Lage im Dienstleistungssektor stĂŒtzt zumindest kurzfristig die Aussichten der Wirtschaft in Deutschland", resĂŒmiert Börsch. "Eine nachhaltige Erholung - vor allem der Industrie - erfordert allerdings RĂŒckenwind durch wachstumsorientierte Reformen."
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