WirtschaftsverbÀnde, Soli-Abschaffung

WirtschaftsverbÀnde fordern Soli-Abschaffung

26.03.2025 - 11:37:22 | dpa.de

WirtschaftsverbÀnde fordern nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Union und SPD in den laufenden Koalitionsverhandlungen zur Abschaffung des SolidaritÀtszuschlags auf.

"Das Urteil ist ein herber RĂŒckschlag fĂŒr die Unternehmen", sagte Tanja Gönner, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Jetzt sei die Politik am Zug. "Die Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags gehört in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung."

Der PrĂ€sident der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Peter Adrian, sagte, die vollstĂ€ndige Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags wĂ€re fĂŒr Unternehmen ein wichtiges Signal fĂŒr spĂŒrbare Entlastungen. "Mit einer kompletten Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags könnte die neue Bundesregierung ein wichtiges Signal fĂŒr den Einstieg in eine umfassende Unternehmenssteuerreform setzen." Ähnlich Ă€ußerte sich der Maschinenbauverband VDMA.

Das höchste deutsche Gericht hatte eine Verfassungsbeschwerde von sechs FDP-Politikern gegen den SolidaritĂ€tszuschlag zurĂŒckgewiesen. Der Bund habe durch die Wiedervereinigung weiterhin zusĂ€tzlichen Finanzbedarf, so das Gericht.

"Unternehmen ohnehin bereits stark belastet"

Gönner sagte, das Urteil hĂ€tte die Ungleichbehandlung vieler Unternehmen, auf deren Schultern ein hoher Anteil an dem Aufkommen des SolidaritĂ€tszuschlags lastete, beenden können. "Die kĂŒnftigen Koalitionspartner mĂŒssen jetzt dringend handeln und beweisen, dass sie es ernst meinen mit der angekĂŒndigten steuerlichen Entlastung der Unternehmen."

Adrian erklÀrte: "Seit der Teilstreichung des SolidaritÀtszuschlags im Jahr 2021 tragen vor allem Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Betriebe das jÀhrliche Aufkommen von etwa 13 Milliarden Euro - Hunderttausende Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften. Dabei belasten die aktuellen Krisen die Unternehmen ohnehin bereits stark."

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