Ephraim Chiozza von der AdWiser GmbH: Tracking wird immer schwerer â so kommen Shopbetreiber trotzdem datenschutzkonform an die nötigen Daten
16.12.2024 - 10:08:36Sowohl auf nationaler als auch auf europĂ€ischer Ebene ist in den letzten Jahren viel geschehen, um den Datenschutz zu verbessern. Noch immer werden regelmĂ€Ăig Gesetze verabschiedet, die regulieren, wie Seitenbetreiber Tracking betreiben dĂŒrfen und welche Voraussetzungen sie erfĂŒllen mĂŒssen â zum Beispiel die Pflicht, durch Banner auf Tracking-MaĂnahmen hinzuweisen und um Zustimmung fĂŒr den Einsatz von Cookies zu bitten. Leider sind OnlinehĂ€ndler bei all diesen BemĂŒhungen um besseren Datenschutz oftmals die Leidtragenden. "Ohne Tracking kommen keine Daten zustande. Diese sind jedoch dringend erforderlich, um Algorithmen zu trainieren und effektive Werbekampagnen zu schalten", fasst Ephraim Chiozza von der AdWiser GmbH das Problem zusammen.
"Schlimmstenfalls drohen Shopbetreibern dadurch ernstzunehmende UmsatzeinbuĂen", ergĂ€nzt der Marketing-Experte. "UnprĂ€zises Tracking und eine unzureichende Datenlage haben zur Folge, dass Werbekampagnen schlechter laufen und somit weniger Kunden im Shop einkaufen. Es ist jedoch auch ohne Cookies möglich, Nutzer effektiv und vollkommen legal zu tracken und so die nötigen Daten zur Optimierung der WerbemaĂnahmen zu gewinnen." Ephraim Chiozza ist seit ĂŒber 15 Jahren in der Werbebranche tĂ€tig und hat als Fachmann fĂŒr Neuroperformance Marketing zudem bereits VortrĂ€ge an mehreren Hochschulen und auf renommierten Branchen-Events zum Thema Marketing gehalten. Gemeinsam mit seinem Team der AdWiser GmbH kreiert er Marketing-Ăkosysteme fĂŒr Onlineshops, die auf nachhaltiges Wachstum abzielen. Hier erlĂ€utert Ephraim Chiozza, was ein solides Tracking-Set-up ausmacht und wie Shopbetreiber mehr und qualitativ bessere Daten sammeln.
Smartes Tracking lÀuft (fast) ohne Cookies
Lange Zeit waren Cookies das Mittel der Wahl, um AktivitĂ€ten im Netz zu verfolgen. Inzwischen sperren jedoch immer mehr Nutzer Tracking-Cookies aus, indem sie Adblocker benutzen und von den Consent-Formularen der besuchten Websites Gebrauch machen. Die Folge: Es fallen immer weniger brauchbare Daten ĂŒber das Nutzerverhalten im Shop an. Ohne diese Daten können jedoch auch Google-Ads und andere Werbenetzwerke ihre Algorithmen nicht darauf trainieren, Werbeanzeigen an die richtige Zielgruppe auszuspielen.
Um trotzdem an Daten zu kommen, bietet sich der Umstieg auf Server-Side-Tracking an. Anstatt Tracking-Cookies zu verteilen, die im Browser gespeichert werden, sendet der Webserver des Werbetreibenden bei diesem Verfahren die Tracking-Daten direkt an einen Tracking-Server des Werbe-Anbieters. Dies ermöglicht es, beim Tracking gröĂtenteils ohne Cookies auszukommen. ErgĂ€nzend dazu sollten Shopbetreiber jedoch auch die Tracking-URLs der verbleibenden Tracking-Cookies ĂŒber Subdomains umleiten, die von Adblockern nicht als Teil eines Tracking-Netzwerks erkannt werden. Auch dies ist im Consent-Modus vollkommen legal, sofern ein Cookie-Banner vorhanden ist und der Seitenbetreiber in seiner DatenschutzerklĂ€rung auf das Tracking hinweist.
Mit Attribution herausfinden, wo die zahlenden Kunden herkommen
Zu einem wirklich effektiven Tracking-Set-up gehört auĂerdem eine Möglichkeit, die Performance der einzelnen Marketing-KanĂ€le gezielt zu messen. Dies ist Aufgabe eines sogenannten Attributionstools â eines Systems, das bei jeder erfolgreichen Conversion zuordnet, ĂŒber welche Wege die Customer-Journey verlaufen ist. Zum Beispiel ermöglicht ein solches Tool es dem Shopbetreiber, anhand von Tracking-Signalen mit hoher Genauigkeit zu ermitteln, ob ein Nutzer ĂŒber eine Werbeanzeige auf Facebook, Instagram oder Google auf die Shopseite gelangt ist, bevor er einen Kauf getĂ€tigt hat.
Diese Daten sind von tragender Bedeutung, um fundierte Entscheidungen zur Marketingstrategie zu treffen. Nur wenn bekannt ist, welche KanĂ€le am erfolgreichsten darin sind, zahlende Kunden auf die Shopseite zu bringen, ist es auch möglich, Werbekampagnen gezielt zu optimieren und Budgets so zu verteilen, dass die MaĂnahmen den maximalen Return on Investment erzielen. In Kombination mit Server-Side-Tracking ergibt sich somit ein Tracking-Set-up, das trotz der modernen Datenschutzrichtlinien qualitativ hochwertige Daten sammelt und Seitenbetreibern dabei hilft, BlindflĂŒge und Fehltritte im Marketing zu vermeiden.
Bessere Daten und mehr UmsĂ€tze â ein direkter Zusammenhang
Wie effektiv dieses Set-up wirklich ist, lĂ€sst sich am besten an einem Beispiel aus dem Alltag der AdWiser GmbH illustrieren: So hatte MEIKO, eine Schweizer Ladenkette fĂŒr Haustierbedarf, angesichts der ungĂŒnstigen Bedingungen fĂŒr Tracking-Cookies beschlossen, ihr Marketing neu aufzustellen. Im Vorher-Nachher-Vergleich ergab sich, dass das neu implementierte System aus Server-Side-Tracking und einem spezialisierten Attributionstool 35 Prozent mehr brauchbare Daten sammeln konnte. Auf Basis dieser Daten gelang es dem HĂ€ndler, seine Kampagnen so zu optimieren, dass er nun fast die HĂ€lfte der Kosten pro Conversion einspart, 80 Prozent mehr Kunden anzieht und einen rund 30 Prozent höheren ROAS, kurz fĂŒr Return on Ad Spend, erzielt.
Dies zeigt eindrucksvoll, welchen positiven Effekt ein sinnvoll implementiertes und eng mit den Advertising-KanĂ€len verzahntes Tracking-Set-up auf den Erfolg eines Onlineshops ausĂŒbt. Mehr Daten und eine bessere DatenqualitĂ€t tragen entscheidend dazu bei, besseres Marketing zu betreiben. Sie helfen somit dabei, den Umsatz nachhaltig zu steigern und den eigenen Shop in einen echten Kundenmagneten zu verwandeln.
Sie wĂŒnschen sich ein ganzheitliches Marketing-Ăkosystem fĂŒr Ihren Onlineshop, das nachhaltige Erfolge erzielt? Dann melden Sie sich jetzt bei Ephraim Chiozza von der AdWiser GmbH und vereinbaren Sie einen Termin fĂŒr ein BeratungsgesprĂ€ch!
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