China, HandelsgesprÀche

China bestÀtigt kommende HandelsgesprÀche mit USA

07.06.2025 - 17:06:16

Zuletzt hatten China und die USA in der Schweiz eine vorĂŒbergehende Pause im Zollstreit vereinbart. Doch die Liste der Probleme ist noch lang. Nun sollen weitere GesprĂ€che neuen Schwung bringen.

  • China bestĂ€tigte Stunden nach US-PrĂ€sident Donald die HandelsgesprĂ€che in London. (Symbolbild) - Foto: Johannes Neudecker/dpa

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  • Vize-MinisterprĂ€sident He Lifeng fĂŒhrte die chinesische Delegation bereits bei den GesprĂ€chen in der Schweiz. (Archivbild)   - Foto: Johannes Neudecker/dpa

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China bestĂ€tigte Stunden nach US-PrĂ€sident Donald die HandelsgesprĂ€che in London. (Symbolbild) - Foto: Johannes Neudecker/dpaVize-MinisterprĂ€sident He Lifeng fĂŒhrte die chinesische Delegation bereits bei den GesprĂ€chen in der Schweiz. (Archivbild)   - Foto: Johannes Neudecker/dpa

Peking hat das Treffen ranghoher Vertreter Chinas und der USA am kommenden Montag bestĂ€tigt. Vize-MinisterprĂ€sident He Lifeng werde auf Einladung der britischen Regierung vom 8. bis 13. Juni Großbritannien besuchen, erklĂ€rte ein Sprecher des Außenamtes. 

WĂ€hrend seines Aufenthalts werde er das erste Treffen im Rahmen des Wirtschafts- und Handelsmechanismus zwischen China und den USA abhalten, hieß es. Weitere Angaben zur chinesischen Delegation machte das Außenamt nicht.

Trump kĂŒndigte GesprĂ€che an

Zuvor hatte US-PrĂ€sident Donald Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social erklĂ€rt, dass ranghohe Vertreter sich in London zu weiteren HandelsgesprĂ€chen treffen wĂŒrden. Die US-Delegation werde von Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick und dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer geleitet, kĂŒndigte Trump an.

Trump zufolge geht es bei den GesprĂ€chen darum, Feinheiten einer im Mai zwischen den beiden grĂ¶ĂŸten Volkswirtschaften abgeschlossen Handelsvereinbarung zu besprechen. Im Zollstreit hatte der Republikaner Strafzölle auf Einfuhren aus China in die USA zwischenzeitlich bis auf 145 Prozent erhöht, worauf Peking wiederum mit Gegenzöllen reagierte. 

Streitthemen ĂŒber Zölle hinaus

Weitere Streitpunkte sind US-BeschrĂ€nkungen fĂŒr den Verkauf wichtiger Technologieprodukte wie Chip-Design-Software an China. Washington ist wiederum ĂŒber Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden verĂ€rgert. 

Das Handelsministerium in Peking rechtfertige die Kontrollen erneut damit, dass es sich bei den Rohstoffen um GĂŒter fĂŒr zivile und militĂ€rische Zwecke handle, hieß es in einer abendlichen Mitteilung. Im Einklang mit dem Gesetz erteilte China demnach eine bestimmte Anzahl an Ausfuhrlizenzen und ist bereit, mit betreffenden LĂ€ndern den Austausch darĂŒber zu verstĂ€rken.

@ dpa.de