Habeck, Pharma-Standort

Habeck will Pharma-Standort Deutschland stÀrken

29.04.2024 - 16:41:08 | dpa.de

Zwei Tage nimmt sich Wirtschaftsminister Habeck Zeit, um Pharma-Standorte in drei BundeslÀndern zu besuchen. Er stellt staatliche Hilfen in Aussicht.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck besichtigt in Darmstadt das Biotechnologie-Unternehmen Zedira, rechts dessen GrĂŒnder Martin Hils. - Foto: Helmut Fricke/dpa
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck besichtigt in Darmstadt das Biotechnologie-Unternehmen Zedira, rechts dessen GrĂŒnder Martin Hils. - Foto: Helmut Fricke/dpa

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will den Pharma-Standort Deutschland stĂ€rken. Der GrĂŒnen-Politiker stellte staatliche Hilfen zur Ansiedlung von ProduktionsstĂ€tten fĂŒr «kritische Gesundheitsprodukte» in Aussicht. Habeck unternimmt eine zweitĂ€gige «Pharma-Reise» und besucht Unternehmen in Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Bei einigen Medikamenten wie Antibiotika gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Lieferprobleme und EngpĂ€sse. Habeck sagte nach einem Treffen mit MittelstĂ€ndlern in Frankfurt, es gebe gute GrĂŒnde, nicht zuzulassen, dass «vielleicht lebenswichtige Produkte» nur im Ausland, im asiatischen Raum oder in China produziert wĂŒrden. Wenn man eine Produktion in Deutschland wolle, «dann werden wir nicht umhinkommen, diese Unternehmen dann auch finanziell zu unterstĂŒtzen», sagte er mit Blick auf gĂŒnstigere Produktionsbedingungen vor allem in Asien.

Mit der Pharma-Strategie der Bundesregierung habe es eine gewisse Richtungsentscheidung gegeben, dass kritische Gesundheitsprodukte in einer gewissen Menge in Europa oder in Deutschland produziert werden sollten.

Zum Auftakt seiner Reise besuchte Habeck in Darmstadt das junge Biotechnologie-Unternehmen Zedira, das den weltweit ersten Wirkstoff gegen GlutenunvertrÀglichkeit entwickelt, sowie den Merck-Konzern.

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