ADP, CRP

ADP, CRP, ITLN1 und MMP9: Vierfach-Panel misst Entzündung und Gefäßschäden

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 05:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Das Multiplex-Panel misst vier Biomarker in verschiedenen Probenmaterialien und benötigt nur geringe Mengen für präklinische Studien.

Cloud-Clone: Vierfach-Assay erfasst Entzündungs- und Gefäßmarker
Eine Laborpipette über einem Glasfläschchen mit einer biologischen Probe in einer klinischen Forschungsumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Die präzise Erfassung chronischer Entzündungsprozesse gewinnt in der kardiovaskulären Forschung zunehmend an Bedeutung. Bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder dem metabolischen Syndrom spielen vaskuläre Schädigungen und systemische Entzündungen eine zentrale Rolle für das Fortschreiten von Herz-Kreislauf-Komplikationen.

Um diese Zusammenhänge detailliert zu untersuchen, bietet Cloud-Clone ein Vierfach-Panel für die kardiovaskuläre Forschung an. Der Assay kombiniert die Biomarker ADP, CRP, ITLN1 und MMP9, um Entzündungsmuster und Gefäßveränderungen simultan messbar zu machen.

Markerprofil und biologische Relevanz

Die Zusammenstellung der vier Analyten zielt auf zentrale Signalwege an der Schnittstelle von Metabolismus und Gefäßintegrität ab. C-reaktives Protein (CRP) dient in der biomedizinischen Forschung als etablierter Indikator für systemische Entzündungsvorgänge. In Kombination mit Adiponektin (ADP) und Intelectin-1 (ITLN1) werden metabolische und antiinflammatorische Signalachsen abgedeckt, die bei metabolischen Dysfunktionen häufig gestört sind.

Die vierte Komponente, Matrix-Metallopeptidase 9 (MMP9), ist an Umbauprozessen der extrazellulären Matrix beteiligt und gilt als wichtiger Faktor bei der Destabilisierung von Gefäßstrukturen. Durch die synchrone Quantifizierung dieser vier Zielmoleküle sollen Forschende ein differenziertes Profil über Gefäßschäden und entzündliche Begleitprozesse erhalten.

Technische Spezifikationen und Plattformen

Für die Durchführung des Assays stellt Cloud-Clone zwei methodische Plattformen bereit: Luminex xMAP sowie Flow-CBA (Cytometric Bead Array). Beide Technologien basieren auf partikelgestützten Multiplex-Verfahren, die es erlauben, mehrere Biomarker aus einem einzigen Probenansatz zu bestimmen.

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Wer Entzündungs- und Gefäßprofile in präklinischen Modellen erheben will, stößt schnell an die Grenze des entnehmbaren Probenvolumens. Ein Multiplex-Ansatz auf partikelgestützter Basis erlaubt es, ADP, CRP, ITLN1 und MMP9 aus einem einzigen Ansatz zu quantifizieren — spezifiziert für Serum, Plasma, Zellkultur-Überstände und Gewebehomogenate. Der kostenlose Leitfaden zeigt das Protokoll und die Validierungskriterien im Detail. Methoden-Leitfaden jetzt anfordern

Die definierten Leistungsdaten des Vierfach-Panels umfassen:
- Eine Matrix-Recovery von 80–120%
- Eine Bestimmtheit der Standardkurve von R²?0,97
- Intra- und Inter-Assay-Variationskoeffizienten (CV) von unter 10%
- Einen Sensitivitätsbereich von pg/mL bis ng/mL

Diese Spezifikationen gewährleisten eine hohe Reproduzierbarkeit und Messgenauigkeit über unterschiedliche Konzentrationsbereiche hinweg.

Probenmatrizes und präklinischer Nutzen

Ein wesentlicher Schwerpunkt bei der Konzeption des Panels liegt auf der Flexibilität bezüglich der untersuchten biologischen Materialien. Das Panel ist für den Einsatz mit Serum, Plasma, Zellkultur-Überständen und Gewebehomogenaten spezifiziert. Damit deckt es typische experimentelle Probenformate von der Zellbiologie bis hin zur Organanalyse ab.

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Einzelmessungen liefern Ihnen nur Ausschnitte: Ohne synchrone Erfassung von metabolischer und inflammatorischer Signalachse bleibt unklar, wie sich Entzündung und Gefäßumbau zeitlich verschieben. Der Leitfaden beschreibt, wie Sie mit einem Vierfach-Panel serielle Verläufe in Maus- und NHP-Studien abbilden und Streuung zwischen Ansätzen kontrollieren. Vierfach-Panel-Protokoll jetzt sichern

Besondere Relevanz besitzt das Testsystem für präklinische Modellorganismen. Das Panel ist auf einen geringen Probenverbrauch ausgelegt, was insbesondere bei Maus- und Nicht-Menschlichen-Primaten-Mikroproben (NHP) von Vorteil ist.

In longitudinalen Tierstudien, bei denen das entnehmbare Blutvolumen stark limitiert ist, erlaubt der geringe Probenbedarf serielle Messungen, ohne das Studiendesign durch Volumenrestriktionen zu beeinträchtigen. Auf diese Weise können Forschende den zeitlichen Verlauf kardiovaskulärer Entzündungsreaktionen detaillierter überwachen.

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