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Android 17: Google sperrt Apps mit einmaliger Standortfreigabe

21.06.2026 - 07:35:18 | boerse-global.de

Google veröffentlicht Android 17 mit einmaligen Standortberechtigungen und verbessertem Verlustschutz für Pixel-Geräte.

Android 17 Update: Neue Sicherheitsfeatures für Pixel-Smartphones
Android - Eine Hand hält ein Smartphone, das ein Datenschutz-Einstellungsmenü mit Optionen für Standort und App-Berechtigungen anzeigt. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Zentrum des Updates: verbesserter Datenschutz und präzisere Kontrolle über App-Berechtigungen.

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Einmalige Standortfreigabe und Verlustschutz

Eine wesentliche Neuerung in Android 17 sind einmalige Standortberechtigungen. Nutzer können Apps den Zugriff auf ihren Aufenthaltsort für eine einzige Sitzung erlauben. Bisher gab es nur die Optionen „immer“ oder „nur während der Nutzung“. Das soll die unbemerkte Datenerhebung im Hintergrund erschweren.

Zusätzlich integriert das Betriebssystem eine Funktion, mit der sich Geräte direkt als verloren markieren lassen. Dieser Modus schützt sensible Informationen bei Diebstahl oder Verlust. Für Multitasking führt Google zudem App-Blasen ein – bis zu fünf Anwendungen lassen sich gleichzeitig in schwebenden Fenstern bedienen.

Manuelle Kontrolle für automatisierte Steuerung

Ein technisch weitreichendes System betrifft die berührungslose Steuerung. Unter der Bezeichnung „Computer Control“ arbeitet Google an einer Möglichkeit, Apps automatisiert im Hintergrund über virtuelle Bildschirme zu steuern.

Die Funktion ist jedoch nicht automatisch aktiv. Anwender müssen den Zugriff für jede App manuell bestätigen. Nur Anwendungen mit einer spezifischen Berechtigung können diese Schnittstelle nutzen. Damit reagiert der Entwickler auf die zunehmende Komplexität von KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben innerhalb anderer Apps übernehmen sollen.

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Play Store: Entwickler müssen sich verifizieren

Parallel zum System-Update verschärft Google die Sicherheitsregeln im Play Store. Angesichts aktueller Bedrohungen durch Trojaner wie „Rokarolla“, der auf Banking- und Krypto-Anwendungen abzielt, wird ein obligatorisches Verifizierungssystem für App-Entwickler eingeführt.

Ab Ende September 2026 beginnt die Umstellung zunächst in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Bis 2027 soll das Verfahren global umgesetzt werden. Ziel ist es, die Verbreitung von Schadsoftware über offizielle Kanäle einzudämmen. Branchenanalysten wiesen zuletzt darauf hin, dass bösartige Apps wie Adware und Banking-Trojaner trotz Schutzmaßnahmen millionenfach heruntergeladen wurden.

iMessage-Umzug und KI-Hardware

Für den Wechsel von anderen Plattformen bietet Android 17 eine überarbeitete App an. Sie überträgt Daten wie iMessage-Verläufe, Passwörter und eSIM-Profile drahtlos vom iPhone. Dabei kooperiert Google mit Drittanbietern für die entsprechenden Schnittstellen.

Fortgeschrittene KI-Funktionen unter dem Begriff „Gemini Intelligence“ erfordern laut technischen Spezifikationen mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Diese autonomen Agenten werden für den Spätsommer 2026 erwartet. Während die Verteilung für Google-eigene Geräte bereits läuft, planen andere Hersteller wie Samsung und OnePlus ihre Updates für die kommenden Sommermonate.

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