Android-Backup-Reform: SMS und Anrufe zählen ab sofort mit
Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 13:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die neue Version des Uno Google Drive App-Clients für Android optimiert Performance und Datenschutz – pünktlich zu Googles Backup-Reform.
Berlin – Entwickler haben am heutigen Dienstag Version 3.8.21 (Build 1500) der Uno Google Drive App veröffentlicht. Das Update konzentriert sich auf Kernstabilität und verschärfte Sicherheitsprotokolle. Es kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Google die Verwaltung von Android-Backups und Cloud-Speicherkontingenten grundlegend umstellt.
Performance und Sicherheit im Fokus
Build 1500 adressiert mehrere technische Aspekte der Dateiverwaltung. Der Dateisync läuft flüssiger, die Verzögerung bei Bedienvorgängen hat sich spürbar reduziert. Die Speichernutzung wurde optimiert, um die Effizienz auf mobilen Geräten zu verbessern. Eine verfeinerte automatische Wiederaufnahmefunktion kümmert sich nun um unterbrochene Uploads.
Auch die Sicherheitsfeatures wurden überarbeitet. Die SSL-Verschlüsselung wurde verstärkt, die Handhabung von Authentifizierungstoken verbessert, um Nutzerdaten bei Übertragungen zu schützen. Für die Nutzung der neuen Funktionen ist ein aktuelles Betriebssystem erforderlich.
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Googles Backup-Revolution: Was sich ändert
Das Update fällt mit bedeutenden Änderungen am Android-Backup-System zusammen, die Google bereits gestern angekündigt hat. Ab Android 9 erhalten Nutzer feinere Kontrollmöglichkeiten: Sie können künftig einzelne Apps für das Backup auswählen. Zudem lässt sich der Download-Ordner des Geräts direkt auf Google Drive sichern.
Diese Neuerungen haben direkte Auswirkungen auf die Speicherverwaltung. Ein integriertes Dokumenten-Backup über Google Play Services v26.25 erlaubt die unidirektionale Sicherung verschiedener Dateitypen – darunter PDF, ZIP, APK, JSON sowie Office-Dokumente wie DOC und XLS. Anders als beim normalen Sync zählt dieses Backup direkt auf das Google-Drive-Kontingent und ist standardmäßig deaktiviert.
Speicherfalle: SMS und Anruflisten bald kostenpflichtig
Branchenentwicklungen Ende Juli 2026 zeigen einen wachsenden Fokus auf Speichereffizienz. Google wird innerhalb von 45 Tagen damit beginnen, SMS, Anrufprotokolle und Geräteeinstellungen auf die Speicherlimits anzurechnen. Bis Ende August 2026 sollen alle Android-Backups auf das gesamte Google-Konto-Speicherkontingent angerechnet werden.
Um die Auswirkungen dieser Änderungen abzufedern – sie belasten das Kontingent typischerweise mit 30 bis 60 Megabyte – werden neue Tools zur Datenbereinigung empfohlen. Die App „Files by Google“ wurde aktualisiert, um Nutzer bei der Identifizierung großer Videos, unscharfer Fotos und doppelter Dateien zu unterstützen. Experten raten zudem, die Einstellungen zu überprüfen, um doppelte Backups zu vermeiden – etwa Medien, die gleichzeitig über Google Fotos und Messaging-Apps hochgeladen werden.
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Plattformweite Neuerungen im Juli
Die Google-System-Updates vom Juli 2026 brachten zudem plattformweite Verfeinerungen. Dazu gehört die Umbenennung von „Connected apps“ in „Linked apps“ sowie die Einführung natürlicher Sprachabfragen im Play Store, um Produktivitätstools schneller zu finden.
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