Android-Sicherheit, NFC-Attacken

Android-Sicherheit: NFC-Attacken um 188% gestiegen

12.06.2026 - 15:43:14 | boerse-global.de

Kaspersky registriert drastischen Anstieg von NFC-Attacken auf Android. Smishing und gefÀlschte WM-Apps bedrohen Bankkunden.

Android-Nutzer in Gefahr: 188 Prozent mehr NFC-Angriffe
Android-Sicherheit - Eine Hand hĂ€lt ein Smartphone, auf dessen Bildschirm ein leuchtender digitaler Schutzschild zu sehen ist, der Cybersicherheit symbolisiert. 12.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Vor allem Angriffe ĂŒber die Nahfeldkommunikation (NFC) legen massiv zu. Kaspersky blockierte allein von Januar bis April 2026 rund 35.600 solcher Attacken – ein Plus von 188 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders im Fokus der Kriminellen: Bankkunden in Italien und Spanien. Die Schadsoftware NFCShare zielt unter anderem auf Institute wie Intesa und CaixaBank ab.

Smishing auf dem Vormarsch

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Auch SMS-Phishing gewinnt an Bedeutung. Das sogenannte Smishing macht inzwischen 35 Prozent aller Phishing-Angriffe aus – ein Anstieg um 40 Prozent. Branchenexperten warnen zudem vor Betrugswellen rund um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026.

GefĂ€lschte WM-Apps mit Trojanern und betrĂŒgerische Streaming-Angebote sind im Umlauf. Die TĂ€ter setzen auf die Begeisterung der Fans.

Hersteller reagieren mit Updates

Samsung veröffentlichte im Juni ein Sicherheitsupdate fĂŒr die Galaxy S26- und S25-Serie sowie das Z Fold 7. Das Paket schließt insgesamt 45 SicherheitslĂŒcken, fĂŒnf davon gelten als kritisch.

Google aktualisiert Play Protect, um verwaiste Apps besser in den Griff zu bekommen. Zudem stopfte der Konzern am 5. Juni die aktiv ausgenutzte Zero-Day-LĂŒcke CVE-2025-48595. FĂŒr US-Behörden verschĂ€rfte die Cybersicherheitsagentur CISA die Fristen: Bei kritischen FĂ€llen mĂŒssen Patches teilweise binnen drei Tagen eingespielt werden.

Google-freie Alternative: /e/OS 4.0

Murena bringt mit Version 4.0 seines Google-freien Betriebssystems /e/OS frischen Wind. Der neue Migrations-Assistent erleichtert Gmail-Nutzern den Umzug von Kontakten, Kalendern und E-Mails.

FĂŒr die kommenden Monate sind Cloud-Backup und ein Passwortmanager in Version 4.1 geplant. Ab Juli folgen verschlĂŒsselte Kommunikationslösungen wie Murena Meet und Murena Sign. Als Hardware dienen die Modelle Gigaset GS6 und GS6 Pro mit vorinstalliertem /e/OS – ab 340 beziehungsweise 450 Euro. Der Software-Support soll acht Jahre betragen.

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Schutz vor Diebstahl: London setzt auf Apple

Auch physischer Diebstahl bleibt ein Thema. In London arbeitet die Metropolitan Police eng mit Apple zusammen. Seit iOS 26.4 ist der Modus fĂŒr gestohlene GerĂ€te standardmĂ€ĂŸig aktiv.

Apple plant zudem automatische Sperrmechanismen. Sie nutzen Daten von Bewegungssensoren, Bluetooth und WLAN, um das unbefugte ZurĂŒcksetzen gestohlener iPhones zu verhindern.

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