Apple-Event, MacBook

Apple-Event am 28. Oktober: MacBook Pro mit OLED und Touch erwartet

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 05:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Für den 28. Oktober plant Apple eine Produktshow mit erwarteten MacBook-Pro-, iMac- und iPad-mini-Neuheiten.
Ein minimalistischer, moderner Innenraum mit polierten Betonböden und großen Glasfronten, die das Licht des Sonnenuntergangs reflektieren. Illustration mit AI erstellt.

Apple hat für Mittwoch, den 28. Oktober 2026, eine ganztägige Produktveranstaltung in Los Angeles angekündigt. Die Einladungen an Medienvertreter wurden unter dem Leitgedanken Pro and tell versandt.

Greg Joswiak, Senior Vice President für Marketing bei Apple, kündigte den Termin über den Kurznachrichtendienst X an und stellte Neuheiten für die kommende Woche in Aussicht. Das Programm soll um 10 Uhr Ortszeit beginnen, was 13 Uhr an der US-Ostküste und 22 Uhr deutscher Zeit entspricht.

Neues Format mit Hands-on-Fokus

Laut Mark Gurman von Bloomberg weicht Apple bei der Veranstaltung vom klassischen Keynote-Muster ab. Geplant sei stattdessen eine ganztägige Hands-on-Erfahrung für Journalisten, kombiniert mit einer Online-Videopräsentation.

Zudem solle es sich um ein Schaufenster für digitale Medienschaffende handeln, das sich über zwei Tage vom 27. bis zum 28. Oktober erstrecke. Frühere Berichte hatten zunächst den Dienstag, 27. Oktober, als möglichen Termin genannt, während die offiziellen Einladungen nun den 28. Oktober festlegen.

Im Vorfeld hatte Apple bereits am 13. Oktober ein Smart-Home-Event abgehalten, bei dem eine HomeView-Steuerzentrale, ein Apple TV 4K sowie die zweite Generation des HomePod Mini im Mittelpunkt standen. Gurman zufolge soll HomeView am 13. November auf den Markt kommen.

Umfassende Aktualisierung für MacBook Pro erwartet

Im Zentrum der kommenden Ankündigungen stehen laut übereinstimmenden Berichten überarbeitete Modelle des MacBook Pro mit 14- und 16-Zoll-Bildschirmdiagonale. Diese sollen mit OLED-Displays, Touch-Eingabe sowie der Dynamic Island anstelle der bisherigen Display-Aussparung ausgestattet sein und ein spürbar leichteres Gehäusedesign aufweisen.

Entsprechende Hinweise auf Touch-Bedienung fanden sich bereits im Betriebssystem-Update macOS 27.2, das touch-ähnliche Verhaltensweisen in die Benutzeroberfläche integrierte.

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Als Antrieb dieser neuen Touch-OLED-Rechner gelten nach Branchenberichten die Chips M5 Pro und M5 Max, da Apple keine Pro- oder Max-Ausführungen des M6 anbietet. Neue Prozessoren wie ein M7 Pro oder M7 Max mit speziellem KI-Fokus werden erst für das Jahr 2027 erwartet. Berichten zufolge behalten die Geräte den Namen MacBook Pro; die zwischenzeitlich kursierende Bezeichnung MacBook Ultra gilt als überholt.

Zusätzlich wird ein Basismodell des 14-Zoll-MacBook Pro erwartet, das auf dem regulären M6-Prozessor basiert und das bisherige Gehäusedesign beibehält. Dieser M6-Chip feierte im August im Mac Mini sein Debüt.

Für die Desktop-Sparte rechnen Beobachter zudem mit einem neuen iMac, der den M6 mit einer 12-Core-CPU, einer 12-Core-GPU und einer Dual 16-Core-Neural-Engine in neuen Gehäusefarben verbinden soll.

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Spekulationen über iPad mini und Marktstart

Neben den Computern zeichnet sich die Vorstellung eines neuen iPad mini ab. Dieses soll über ein OLED-Display, eine für das Breitbildformat optimierte Frontkamera im Querformat, eine verbesserte Wasserresistenz sowie leistungsstärkere Lautsprecher verfügen.

Für die Rechenleistung soll ein A20-Pro-Chip sorgen. Gurman schätzte den Preis des kleineren Tablets auf rund 799 US-Dollar, was einem Aufpreis von 200 US-Dollar gegenüber dem bestehenden Modell für 599 US-Dollar entspräche.

Für das MacBook Pro mit OLED-Display liegen noch keine gesicherten Preisangaben vor; Gurman hatte im März angedeutet, dass die Geräte bis zu 20 Prozent teurer werden könnten. Das reguläre 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 kostet aktuell bei Apple 1.999 US-Dollar.

Apple selbst hat bislang keines der erwarteten Produkte oder deren Preise offiziell bestätigt. Zum Verkaufsfahrplan berichtet Gurman, dass Apple für den Abend des 5. November einen Umbau der Ausstellungsflächen in den Apple Stores plane.

Der reguläre Verkaufsstart aller vier erwarteten Produktkategorien soll am Freitag, den 6. November 2026, erfolgen. Laut einem Bericht des Forbes-Magazins starten die Vorbestellungen bereits am Freitag, den 30. Oktober, nach ersten Hands-on-Eindrücken ab dem 27. Oktober.

Mehr zum Thema bei ComputerBase: „Pro and tell: Apple setzt MacBook-Pro-Event für 28. Oktober an“

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