Apple-Hardware wird teurer: iPhone 18 Pro kostet bis zu neun Prozent mehr
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 22:12 Uhr | Redaktion boerse-global.deAktuelle Marktanalysen verzeichnen spürbar steigende Kosten für Kunden, die auf neue Hardwaregenerationen von Apple umsteigen wollen. Als wesentliche Treiber der Entwicklung gelten anhaltender Lieferdruck bei Schlüsselkomponenten, aufwendige Hardware-Neugestaltungen sowie veränderte Konfigurationsentscheidungen des Konzerns.
Bei den aktuellen Spitzen-Smartphones iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max stiegen die US-Startpreise vor Steuern im Vergleich zur jeweiligen Vorgängergeneration um jeweils 100 US-Dollar bei unveränderter Einstiegsspeicherkapazität. Dies entspricht einem Preisaufschlag von neun Prozent beim Pro-Modell und acht Prozent bei der Ausführung Pro Max.
Komponentenengpässe und Druck auf die Margen
Hinter den Teuerungen stehen unter anderem spürbare Engpässe und Preissteigerungen im Halbleiterbereich. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, haben Apple und Samsung Electronics ihre Bestellungen für Smartphone-Komponenten gekürzt, da stark anziehende Speicherpreise die Gewinnspannen belasten. Apple reduzierte demnach seine Oktober-Bestellungen für ausgewählte Bauteile des iPhone 18 Pro sowie des iPhone 18 Pro Max um 15 bis 20 Prozent.
Das Marktforschungsunternehmen TrendForce prognostizierte für das vierte Quartal 2026 bei DRAM-Vertragspreisen einen Anstieg von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Bei NAND-Flashspeichern wird demnach sogar ein Zuwachs von 15 bis 20 Prozent erwartet.
Die daraus resultierenden Preisanpassungen machen sich auch im weltweiten Absatz bemerkbar. Nach Erhebungen von Counterpoint Research wuchs der weltweite Absatz der Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max in den ersten drei Wochen nach dem Marktstart am 18. September 2026 um 3,1 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen im Vorjahreszeitraum.
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Das Bild fällt regional jedoch uneinheitlich aus: Während die Verkäufe in China um 29 Prozent und in Indien um 28 Prozent zulegten, schrumpften sie in den USA um vier Prozent und in Japan um 27 Prozent. Bei Counterpoint Research wurde darauf verwiesen, dass sich Upgrade-Zyklen infolge speichergetriebener Preiserhöhungen und gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten merklich streckten.
Preisanpassungen quer durch die Modellreihen
Der Trend zu höheren Einstiegspreisen zeigt sich nicht nur bei den Flaggschiff-Smartphones. Beim am 26. Oktober 2026 vorgestellten ersten iPad mini mit OLED-Bildschirm und A20-Pro-Chip liegt der US-Startpreis bei 699 US-Dollar für die 128-Gigabyte-Version.
Gegenüber dem Zwischenschritt von 599 US-Dollar bedeutet dies ein Plus von 100 US-Dollar beziehungsweise 17 Prozent, während der Aufschlag im Vergleich zum Modell aus dem Oktober 2024 (499 US-Dollar) 200 US-Dollar beziehungsweise 40,1 Prozent beträgt. Die Variante mit Mobilfunk stieg auf 849 US-Dollar, die Bildungsvariante auf 649 US-Dollar.
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Bereits beim Launch des 13-Zoll MacBook Air mit M5-Chip im März stieg der Einstiegspreis um 100 US-Dollar, wobei Apple hier im Gegenzug den Basisspeicher von 256 auf 512 Gigabyte verdoppelte. Die Apple Watch Series 12 verblieb hingegen bei einem unveränderten Startpreis von 399 US-Dollar.
Gleichzeitig besetzt das Unternehmen neue, deutlich höherpreisige Segmente: Für das am 23. Oktober 2026 weltweit eingeführte Falt-Smartphone iPhone Duo legte Apple einen US-Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar vor Steuern fest, ohne dass es dafür ein direktes Vorgängermodell im Portfolio gab.
Marktbeobachter rechnen zudem damit, dass künftige MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen spürbar über den bisherigen Einstiegspreisen der High-End-Reihe liegen werden.
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