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Apple M4 Chip: Leistungssprung trotz drastisch steigender Speicherpreise

14.05.2026 - 06:03:39 | boerse-global.de

Apples M4-Chip zeigt in Benchmarks deutliche Leistungssprünge, während stark gestiegene DRAM-Preise die Einstiegspreise für Mac-Modelle erhöhen.

Apple M4 Chip: Leistungssprung trotz drastisch steigender Speicherpreise - Foto: über boerse-global.de
Apple M4 Chip: Leistungssprung trotz drastisch steigender Speicherpreise - Foto: über boerse-global.de

Apples neue M4-Generation liefert beeindruckende Benchmark-Werte – doch steigende DRAM-Kosten treiben die Einstiegspreise nach oben.

Die ersten Leistungstests des MacBook Air mit M4-Chip zeigen eine deutliche Steigerung der Rechenleistung. In Geekbench 6 erreicht das Gerät rund 3.800 Punkte im Single-Core- und 15.200 Punkte im Multi-Core-Test. Das entspricht einem Leistungsplus von 30 Prozent gegenüber der M3-Generation. Im Vergleich zum ursprünglichen M1 arbeitet der neue chip sogar bis zu 2,3-mal schneller.

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Architektur mit Effizienz-Fokus

Der M4 setzt auf eine 8-Kern-CPU mit drei Performance- und fünf Effizienzkernen. Diese Aufteilung soll hohe Leistung bei gleichzeitig guter Akkulaufzeit ermöglichen. Tests am 11-Zoll-iPad Air mit M4 zeigen: Selbst nach 30 Minuten intensivem Gaming beträgt der Akkuverbrauch nur rund 22 Prozent.

Ein weiterer Treiber der Performance ist die native Software-Unterstützung. Die Bildverarbeitungsplattform PixInsight veröffentlichte im Mai 2026 Version 1.9.4 mit nativer ARM64-Unterstützung. Im Mac Studio mit M3 Ultra führte dies zu einem Leistungszuwachs von 95 Prozent im CPU-Score – im Vergleich zur bisherigen Rosetta-2-Emulation. Auch die Umstellung auf die V8-JavaScript-Laufzeit zeigt: Die Branche optimiert ihre Software zunehmend für Apples hauseigene Chips.

„RAMageddon“: Speicherpreise explodieren

Während die Leistung neue Höhen erreicht, steigen die Kosten für Arbeitsspeicher dramatisch. Branchenbeobachter sprechen bereits von „RAMageddon“. Die DRAM-Preise stiegen im ersten Quartal 2026 um 90 Prozent, im zweiten Quartal kamen weitere 50 Prozent hinzu.

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Die Folgen sind direkt spürbar: Der Mac Mini kostet nun 799 Euro – 200 Euro mehr als zuvor. Trotz dieser Preissteigerungen konnte Apple seine Marktposition ausbauen. Im ersten Quartal 2026 erreichte der Konzern einen Tablet-Marktanteil von 40,1 Prozent, ein Plus von über 37 Prozent im Jahresvergleich.

Händler reagieren mit gezielten Aktionen auf ältere Modelle. Mitte Mai 2026 war das 13-Zoll-M4 MacBook Air mit 16 GB RAM zeitweise für umgerechnet 829 Euro erhältlich. Das ältere M3 iPad Air mit 1 TB Speicher fiel erstmals unter die 1.000-Euro-Marke – ein Zeichen für die Lagerbereinigung vor der vollständigen M4- und M5-Einführung.

macOS 26.5 legt Grundstein

Das im Mai 2026 veröffentlichte macOS 26.5 (Codename Tahoe) bildet die Software-Basis für die M4-Features, inklusive vollständiger Unterstützung für Apple Intelligence. Branchenkenner erwarten bereits auf der WWDC im Juni 2026 die Vorstellung von macOS 27, möglicherweise unter dem Namen „Liquid Glass 2.0“.

Auch das Zubehör-Ökosystem wächst. Hersteller wie Dell und Asus brachten bis Mai 2026 hochauflösende Monitore für professionelle Workflows auf den Markt, darunter 5K- und 6K-Modelle wie den ProArt PA32QCV. Für Gamer gibt es Dual-Mode-Displays, die zwischen 4K bei niedrigeren Bildwiederholraten und 1080p bei 300 Hz umschalten können.

Ausblick: M5 bereits am Start

Der M4 markiert den aktuellen Standard für Mittelklasse und mobile Geräte. Doch der M5 MacBook Air wurde bereits im März 2026 eingeführt – zum Einstiegspreis von umgerechnet rund 998 Euro für das 512-GB-Modell. Apple beschleunigt seinen Hardware-Zyklus, um sich gegen konkurrierende ARM-Plattformen zu behaupten.

In der zweiten Jahreshälfte 2026 rücken voraussichtlich professionelle Chips in den Fokus. Auch Wettbewerber wie NVIDIA mit ihrer Vera-CPU, die bereits Interesse großer Cloud-Anbieter geweckt hat, mischen den Markt auf. Apples integrierter Ansatz – leistungsstarke M-Serie kombiniert mit wachsenden Marktanteilen bei Tablets und Laptops – dürfte dem Konzern helfen, die volatile Preisentwicklung bei Speicherbauteilen zu meistern. Die nächsten großen Ankündigungen zur Zukunft der Mac-Plattform werden für die WWDC-Keynote im Juni erwartet.

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