Apple Music: Preiserhöhung auf 11,99 Dollar ab Juli 2026
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 17:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Anpassungen, die für viele Nutzer am 17. Juli 2026 in Kraft traten, betreffen die Musikplattform und die Service-Bündel Apple One weltweit. Zudem steigen die Kosten für iCloud+ in ausgewählten Ländern.
Musik-Abos und Bundle-Preise steigen spĂĽrbar
In den USA kostet das Einzel-Abo von Apple Music nun 11,99 Dollar pro Monat – ein Dollar mehr als zuvor. Der Familientarif liegt bei 19,99 Dollar, das Studenten-Abo bei 6,99 Dollar. Ähnliche Anpassungen gibt es in Europa und Großbritannien: Hier zahlen Nutzer umgerechnet 11,99 Euro beziehungsweise 11,99 Pfund.
Interessant: Trotz der Erhöhung bleibt Apple Music einen Dollar unter dem Premium-Tarif des Konkurrenten Spotify, der bei 12,99 Dollar liegt. Apple begründet die Preiserhöhung mit gestiegenen Lizenzkosten für Musik – das Geld solle vor allem Künstlern und Songwritern zugutekommen.
Auch die Apple-One-Bündel werden teurer. Der Familien-Tarif, der Dienste wie Music, TV+ und Arcade bündelt, kostet in den USA nun 27,95 Dollar, die Premium-Stufe 39,95 Dollar. Das Einzel-Abo blieb in mehreren Märkten unverändert bei 19,95 Dollar – in anderen Regionen gab es jedoch Anpassungen.
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Indien und iCloud+: Regionale PreissprĂĽnge
In Indien wurden die Preise zwischen dem 19. und 20. Juli 2026 angehoben. Das Apple-Music-Einzelabo steigt von 119 auf 139 Rupien, der Familientarif auf 229 Rupien. Bereits Ende 2024 hatte Apple die Preise in Indien erhöht. Auch die Apple-One-Bündel wurden deutlich teurer – die Premium-Stufe kostet nun 595 Rupien.
Noch drastischer fallen die Anpassungen bei iCloud+ aus. In acht Ländern – darunter Japan, Nigeria, Türkei, Ägypten, Neuseeland, Vietnam, die Philippinen und Indonesien – stiegen die Preise zwischen 11 und 55 Prozent. In Nigeria kostet der 50-GB-Einstiegstarif nun 1.300 Naira, in Japan 180 Yen. Apple begründet die regionalen Anpassungen mit Währungsschwankungen und lokalen Marktbedingungen.
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Dienste-Geschäft brummt – Hardware wird ebenfalls teurer
Die Preiserhöhungen kommen nicht von ungefähr: Apples Services-Sparte läuft hervorragend. Im zweiten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 111,2 Milliarden Dollar – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die jüngsten Anpassungen folgen zudem auf Hardware-Preiserhöhungen im Juni. Am 25. Juni 2026 verteuerte Apple das MacBook Air auf 1.299 Dollar und das MacBook Pro auf 1.999 Dollar. Auch einige iPad-Modelle wurden um mehr als 200 Dollar teurer. In Japan stiegen die iPhone-Preise Anfang Juli um acht bis zehn Prozent. Branchenbeobachter spekulieren bereits, dass künftige Modelle wie das iPhone 18 noch deutlich teurer werden könnten als die aktuellen Pro-Varianten.
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