Apple Upgrade ab Ende Juli: Leasing mit Sperrmechanismus bei Klarna
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 14:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Nutzer hatten vermutet, durch manuelle Datumsänderungen bis zu 20 Gigabyte Speicher freizuschalten. Apple stellt jetzt klar: Der Trick gefährdet die Systemstabilität und kann zu Datenverlust führen.
Risiken durch Datums-Manipulation
Der Konzern rät offiziell von solchen Eingriffen ab. Zwar suggerieren die Änderungen kurzfristig freien Speicherplatz, doch die Folgen sind gravierend. Synchronisationsfehler und Anwendungsabstürze sind programmiert. Im schlimmsten Fall droht vollständiger Datenverlust. Wer den Trick trotzdem testen möchte, sollte unbedingt ein vollständiges Backup erstellen.
Sicherheitslücke nach über einem Jahr geschlossen
Apple hat parallel eine Schwachstelle bei der Funktion „E-Mail-Adresse verbergen“ behoben. Der Fehler bestand seit über einem Jahr. Bei unzustellbaren E-Mails – sogenannten Bounces – konnten Angreifer auf die echte Adresse des Nutzers schließen.
Ein serverseitiges Update schloss die Lücke Anfang Juli. Allerdings nur für neue Alias-Adressen. Bestandskunden müssen ihre alten Adressen löschen und neue generieren. In den USA läuft bereits eine Sammelklage zu diesem Vorfall.
Millionenstrafe in Südkorea
Auch regulatorisch steht Apple unter Druck. Eine südkoreanische Tochtergesellschaft muss 170.000 Euro Bußgeld zahlen. Grund sind Datenschutzverstöße im Zusammenhang mit dem Sprachassistenten Siri.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach Sicherheits-Updates oft entscheidende Privatsphäre-Einstellungen, die ihre persönlichen Daten gefährden können. Apple-Experte Detlef Meyer erklärt in diesem kostenlosen Ratgeber, wie Sie Ihr System nach einem Update wirklich absichern. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber jetzt herunterladen
iOS 27: Deutliche Performance-Sprünge
Die zweite Beta-Version von iOS 27 zeigt beeindruckende Werte. Apps starten bis zu 30 Prozent schneller. Die AirDrop-Übertragungsgeschwindigkeit legte um 80 Prozent zu.
Leasing-Modell mit Sperrmechanismus
Der Code der neuen Beta enthüllt ein kommendes Programm namens „Apple Upgrade“. Es startet voraussichtlich Ende Juli mit Finanzdienstleister Klarna in den USA. Die Laufzeiten: 24 Monate für iPhones und Apple Watches, 36 Monate für Macs und iPads.
Besonders interessant: ein integrierter Sperrmechanismus. Bei Zahlungsausfall schaltet das Gerät in den „Restricted Mode“. Drittanbieter-Apps sind blockiert, Löschen und Weiterverkauf unterbunden. Telefonate, App Store und Einstellungen bleiben jedoch nutzbar.
Bedrohungslage verschärft sich
Die aktuellen Warnungen kommen nicht von ungefähr. Im ersten Quartal 2026 blockierten Sicherheitssysteme weltweit rund 2,67 Millionen Schadsoftware-Angriffe auf Mobilgeräte. Über 300.000 neue schädliche Programme wurden entdeckt. Rund 41 Prozent der Nutzer speichern sensible Daten wie Ausweiskopien auf ihren Smartphones – ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle.
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Die Bedrohung durch Datenmissbrauch zeigt, wie wichtig ein fundiertes Grundwissen über das eigene Smartphone ist. Experten raten dazu, sich regelmäßig über Sicherheitsfunktionen und aktuelle System-Updates zu informieren.
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