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Apple Vision Pro: iFixit misst 3660×3200 Pixel pro Auge

Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 20:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
iFixit ermittelt Pixelzahlen und sichtbare Displayfläche; das Headset kombiniert zwei Micro-OLED-Panels mit EyeSight.
Nahaufnahme einer hochmodernen Reinraum-Produktionsumgebung für Mikrochips mit Fokus auf technische Oberflächenstrukturen. Illustration mit AI erstellt.

Die Reparaturplattform iFixit hat am 7. Februar 2024 im zweiten Teil ihres Teardowns die Displaytechnik des Mixed-Reality-Headsets Apple Vision Pro im Detail aufgeschlüsselt. Die Untersuchung liefert genaue Kennzahlen zu den verbauten Panels und ordnet die offiziellen Angaben des Herstellers technisch ein.

Exakte Messung der Bildschirme

Die mikroskopische Untersuchung der Hardware ergab für das Display pro Auge eine Auflösung von 3660×3200 Pixeln, was rechnerisch 12.078.000 Pixeln entspricht. Durch die abgerundeten Gehäuseecken verringert sich die tatsächlich sichtbare Fläche um 5,3 Prozent auf 11.437.866 sichtbare Pixel. Zusammengenommen kommen beide Panels auf die von Apple kommunizierte Größenordnung von rund 23 Millionen Pixeln.

Die Fertigung dieser hochauflösenden Micro-OLED-Einheiten erwies sich im Vorfeld als komplex: Laut iFixit wurde der Marktstart des Headsets aufgrund von Verzögerungen bei der Micro-OLED-Produktion auf das erste Quartal 2024 verschoben.

EyeSight und technische Ausstattung

Neben den internen Displays verfügt das Headset über eine nach außen gerichtete Anzeige namens EyeSight. Dieses äußere Display soll im Augmented-Reality-Modus die Augenpartie der tragenden Person nach außen hin sichtbar machen. Trotz der detaillierten Zerlegung der Gehäusekomponenten lieferte der Teardown von iFixit keinen belegten Sachfakt zur genauen Ursache des mitunter als ungewöhnlich empfundenen Erscheinungsbildes dieser Außenanzeige.

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Vorgestellt worden war das Gerät an einem Montag auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC in Cupertino. Dort präsentierte der Hersteller die technische Basis: Das Headset verzichtet auf externe Controller und setzt stattdessen vollständig auf eine Steuerung über Augen-, Hand- und Sprachbewegungen.

Neben den 23 Millionen Pixeln über zwei Displays verfügt das Gerät über zwölf Kameras, fünf Sensoren und sechs Mikrofone. Für die Verarbeitung der Sensordaten ist ein dedizierter R1-Chip zuständig, der eingehende Bilder innerhalb von 12 Millisekunden verarbeitet. Die mobile Energieversorgung über den externen Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu zwei Stunden.

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Marktstart und Softwareangebot

Zum Verkaufsstart Anfang 2024 in den USA rief Apple einen Einstiegspreis von 3.499 US-Dollar auf, während die Einführung in weiteren Ländern für einen späteren Zeitpunkt desselben Jahres angekündigt worden war. Eine Prognose von Bloomberg bezifferte die erwarteten Absatzzahlen für das erste Jahr auf rund 900.000 verkaufte Headsets.

Softwareseitig flankierte Apple die Veröffentlichung mit einem breiten Medien- und Spieleangebot. Unter anderem stand der Streamingdienst Disney+ direkt zum Verkaufsstart bereit. Zudem wurden zum Launch über 100 Titel des Abonnementservices Apple Arcade unterstützt, ergänzt durch die Kompatibilität mit Hunderttausenden regulären iPhone- und iPad-Applikationen.

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