AppleCare: iPhone-SE-Schutz um 67% teurer ab August
Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 06:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat die Preise fĂŒr seine AppleCare+-SchutzplĂ€ne deutlich erhöht und gleichzeitig ein neues BĂŒndelangebot in Europa eingefĂŒhrt. Besonders Besitzer von EinsteigergerĂ€ten mĂŒssen tiefer in die Tasche greifen.
Seit dem 5. August gelten in Deutschland spĂŒrbar höhere Monatspreise fĂŒr den Einzelschutz beliebter GerĂ€te. Die PrĂ€mie fĂŒr die iPhone-SE-Absicherung steigt um 67 Prozent auf 7,49 Euro pro Monat. Auch iPad-Besitzer zahlen kĂŒnftig mehr: Hier erhöht sich der Beitrag um 45 Prozent auf 6,49 Euro monatlich. Bestandskunden mit laufenden VertrĂ€gen bleiben vorerst von den Anpassungen verschont â die neuen Tarife gelten zunĂ€chst nur fĂŒr NeuabschlĂŒsse.
AppleCare One: Das neue BĂŒndel fĂŒr MehrgerĂ€te-Haushalte
Um die gestiegenen Einzelkosten abzufedern, bringt Apple diese Woche âAppleCare One" in Deutschland und Frankreich an den Start. FĂŒr 20,99 Euro pro Monat sind bis zu drei GerĂ€te in einem einzigen Abo versichert. Weitere GerĂ€te lassen sich fĂŒr jeweils 5,99 Euro monatlich hinzufĂŒgen.
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Das Besondere am neuen BĂŒndel: Erstmals sind Diebstahl- und Verlustschutz fĂŒr Apple Watch und iPad enthalten â eine Leistung, die fĂŒr diese Produktkategorien bislang nicht verfĂŒgbar war. Zugelassen sind GerĂ€te bis zu einem Alter von vier Jahren, bei AirPods liegt die Grenze bei einem Jahr. FĂŒr Nutzer mit drei hochwertigen GerĂ€ten â etwa einem Pro-iPhone, einem MacBook und einem iPad â kann das BĂŒndel im Vergleich zu EinzelvertrĂ€gen Ersparnisse von bis zu 13,48 Euro pro Monat bringen.
Hardware-Leasing: Neues Modell in den USA
Parallel zu den VersicherungsĂ€nderungen startete Apple am 4. August in den USA ein Leasingprogramm fĂŒr Hardware. Unter dem Namen âApple Upgrade" und in Zusammenarbeit mit dem Finanzdienstleister Klarna können Kunden GerĂ€te gegen monatliche GebĂŒhr mieten, statt sie zu kaufen.
Das Angebot umfasst das iPhone 17 Pro ab 32 Dollar pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monaten sowie die Apple Watch Series 11 ab 12 Dollar monatlich. Auch Macs und iPads sind ĂŒber den Dienst erhĂ€ltlich, mit Laufzeiten zwischen 12 und 36 Monaten. Anders als bei klassischer Finanzierung bleibt der Kunde hier Mieter â das Eigentum geht nur durch eine Abschlusszahlung am Ende der Laufzeit ĂŒber. Ein Termin fĂŒr den Start in Europa steht bislang nicht fest.
Neben der Wahl des passenden Tarifmodells ist die richtige Handhabung entscheidend, um das volle Potenzial neuer GerĂ€te auszuschöpfen. Ein gratis Starter-Ratgeber enthĂŒllt hilfreiche Funktionen und Tipps fĂŒr den sicheren Einstieg in die Apple-Bedienung. Kostenlosen iPhone-Guide fĂŒr Einsteiger herunterladen
Preisdruck durch Chipkosten
Die Anpassungen kommen nicht von ungefĂ€hr: Die Gewinnmargen des Konzerns geraten zunehmend unter Druck. Am 4. August senkte das Analysehaus Phillip Capital sein Rating fĂŒr Apple auf âReduce" und nannte steigende Preise fĂŒr Speicherchips als Hauptgrund. Das Kursziel wurde auf 290 Dollar festgelegt. Vor allem die Verteuerung von NAND- und DRAM-Komponenten belastet die Finanzaussichten des Unternehmens.
Die aktuellen Erhöhungen reihen sich in eine Serie von Preissteigerungen ein. Bereits im Juni hatte Apple die Preise fĂŒr MacBook Neo, iPad und Apple TV angehoben. Branchenbeobachter rechnen damit, dass sich der Trend bei der nĂ€chsten Hardware-Generation fortsetzt. Die hohen Kosten fĂŒr die Produktion von 2-Nanometer-Chips und der enorme Speicherbedarf fĂŒr KI-Rechenzentren dĂŒrften den Preis des kommenden iPhone 18 Pro um 250 bis 300 Dollar ĂŒber das Niveau aktueller Modelle treiben.
