ASRock, DeskSlim

ASRock DeskSlim X600 und B760: Barebone-Workstations starten bei 210 Dollar

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 23:35 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ASRock bietet zwei 5-Liter-Barebones für AMD- oder Intel-Prozessoren; Grafikkarte, Speicher und weitere Komponenten kommen separat hinzu.

ASRock DeskSlim: Kompakte Workstations starten bei 210 US-Dollar
Ein minimalistischer, moderner Innenraum mit klaren Linien, architektonischen Strukturen und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt.

Für die kompakten DeskSlim-Workstations X600 und B760 verlangt der Hersteller ASRock einen Einstiegspreis von etwa 210 US-Dollar für die Kombination aus Gehäuse und Hauptplatine. Bei diesem Betrag handelt es sich um eine reine Barebone-Basis ohne Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte.

Die kompakten Rechner nutzen ein Gehäuse mit einem Volumen von 5 Litern und sind für professionelle Desktop-Hardware ausgelegt, darunter dedizierte Grafikkarten wie Nvidias RTX PRO 4000 Blackwell SFF Edition oder RTX PRO 2000 Blackwell.

Sockel für AMD- und Intel-Prozessoren

ASRock teilt die Baureihe in zwei Plattformen auf, die sich an unterschiedlichen Prozessorfamilien orientieren. Das DeskSlim X600 verfügt über den Sockel AM5 und nimmt AMD-Prozessoren der Reihen Ryzen 7000, 8000 sowie 9000 auf. Das thermische Budget für die CPU liegt bei einer Leistungsaufnahme von maximal 120 W.

Demgegenüber steht das Modell DeskSlim B760, das auf dem Intel-Sockel LGA1700 aufbaut. In dieses System lassen sich Intel-Desktop-Prozessoren der 12. bis 14. Generation einsetzen. Hier ist die Auslegung für Desktop-CPUs mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 125 W spezifiziert. Beide Plattformen decken damit gängige Desktop-Chipsätze für professionelle Arbeitsplätze ab.

Schnittstellen und Platz für Blackwell-Grafik

Trotz der kompakten Abmessungen von 5 Litern bieten beide Ausführungen identische Optionen zur Erweiterung. Für den Arbeitsspeicher stehen vier DDR5-UDIMM-Steckplätze bereit, die einen Speicherausbau von bis zu 256 GB RAM ermöglichen.

Anzeige

Wer eine kompakte Workstation selbst zusammenstellen will, steht schnell vor der Frage, welche CPU, GPU und welcher Speicher ins 5-Liter-Gehäuse passen. Der kostenlose Leitfaden führt Schritt für Schritt durch die Konfiguration — von der Sockel-Wahl bis zur fertigen Kalkulation. Konfigurations-Leitfaden jetzt anfordern

Für Grafiklösungen ist ein PCIe-5.0-x16-Steckplatz vorhanden, der Dual-Slot-Karten mit einer Gesamtlänge von bis zu 200 mm aufnimmt. ASRock ergänzte die beiden DeskSlim-Modelle um Unterstützung für die professionellen Beschleuniger NVIDIA RTX PRO 4000 Blackwell SFF Edition und RTX PRO 2000 Blackwell. Konkrete Preise für diese Grafikkarten oder voll ausgestattete Komplettsysteme gab das Unternehmen bislang nicht bekannt.

Beim Massenspeicher verfügen beide Rechner über zwei M.2-Steckplätze. Einer davon ist nach dem PCIe-Standard der fünften Generation (Gen 5x4) angebunden, während der zweite Steckplatz die vierte Generation (Gen 4x4) nutzt. Zusätzlich lassen sich über zwei SATA-Schnittstellen mit einer Bandbreite von jeweils 6 Gb/s weitere Laufwerke anschließen.

Anzeige

Barebone heißt: Gehäuse und Mainboard sind gesetzt, alles andere beschaffen Sie separat — und genau dort entstehen die unklaren Gesamtkosten. Die Kostenkalkulation für eine 5-Liter-Workstation zeigt, welche Posten Sie einplanen müssen, bevor Sie bestellen. Kostenkalkulation jetzt sichern

Ausrichtung des Barebone-Konzepts

Mit dem Einstiegspreis von etwa 210 US-Dollar zielt ASRock auf Nutzer, die ihr System eigenständig konfigurieren. Da Komponenten wie Hauptprozessor, Grafikbeschleuniger, Arbeitsspeicher und Speicherlaufwerke separat beschafft und verbaut werden müssen, bestimmt die finale Hardwarewahl die Gesamtkosten der Workstation. Das kompakte Format richtet sich an professionelle Arbeitsumgebungen mit geringem Platzangebot, die dennoch auf Desktop-Prozessoren und dedizierte Workstation-Grafik setzen.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70246115 |