Asus ROG 320 Hz: Neue QD-OLED-Generation setzt Rekord
Veröffentlicht am: 16.09.2026 um 02:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mehrere Hersteller haben neue Gaming- und Ultrawide-Monitore vorgestellt, die bestehende Bestmarken bei Bildwiederholrate, Auflösung und Panel-Technologie verschieben. Den Auftakt macht Asus mit einem QD-OLED-Monitor der vierten Generation, während HKC einen Monitor im bislang unüblichen 24:9-Format präsentiert und XPG sein Gaming-Portfolio um vier Modelle erweitert.
Asus: QD-OLED der vierten Generation
Asus stellt mit dem ROG Strix OLED XG27ACDMSR einen 27-Zoll-QD-OLED-Monitor der vierten Generation vor, der auf der sogenannten Penta-Tandem-Technologie (EL 3.0) basiert. Bei einer Auflösung von 2560x1440 Pixeln erreicht das Panel bis zu 320 Hz – der Vorgänger XG27ACDMS kam auf 280 Hz.
Die Reaktionszeit liegt bei 0,03 ms GtG, die Helligkeit bei 300 Nits im SDR-Betrieb und bis zu 1.300 Nits Spitzenhelligkeit im HDR-Modus; der Vorgänger schaffte hier 250 respektive 1.000 Nits.
Der Monitor ist mit VESA DisplayHDR 500 TrueBlack zertifiziert, bietet einen Kontrast von 1.500.000:1 sowie eine Farbabweichung von ?E?2. Unterstützt werden FreeSync Premium Pro und G-Sync, angebunden wird das Panel über DisplayPort 1.4 mit DSC, HDMI 2.1 sowie USB-C mit 15 Watt Ladeleistung.
Ein neuer BlackShield-Film soll das Schwarzlevel um 40 Prozent verbessern und die Kratzfestigkeit um das 2,5-Fache erhöhen, ergänzt durch die OLED-Care-Pro-Funktion mit Neo-Proximity-Sensor. Preis und Verfügbarkeit nannte Asus bislang nicht; der Vorgänger war zu 649 US-Dollar gelistet.
HKC: Erster Monitor im 24:9-Format
Asus hebt mit dem ROG Strix OLED XG27ACDMSR die Bildwiederholrate auf bis zu 320 Hz und den HDR-Peak auf bis zu 1.300 Nits — doch ein Monitor allein macht noch kein High-FPS-Setup. Der kostenlose Leitfaden zeigt, welche Panel-Technik zu Ihrer GPU passt und wo sich der Aufpreis lohnt. Kostenlosen Monitor-Guide anfordern
HKC präsentiert mit dem Tianqi 43H180C, der auch unter dem Namen Apocalypse 43H180C geführt wird, nach eigenen Angaben den weltweit ersten 43,8-Zoll-Monitor im 24:9-Format anstelle des sonst üblichen 32:9-Seitenverhältnisses.
Die Auflösung liegt bei 5760x2160 Pixeln beziehungsweise 12,44 Millionen Pixel, was laut Hersteller 50 Prozent mehr Bildpunkte als bei einem 3840x2160-4K-Panel bedeutet. Der Monitor erreicht bis zu 180 Hz, ist mit einer 1000R-Krümmung sowie MiniLED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet und deckt 99 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab.
Zur Anbindung stehen DisplayPort 2.1 und USB-C mit 96 Watt Power Delivery sowie ein integrierter KVM-Switch zur Verfügung. Das Gerät unterstützt einen Triple-Screen-Modus mit drei Segmenten zu je 1920x2160 Pixeln oder alternativ eine Aufteilung in ein 4K-Bild (3840x2160) plus ein zusätzliches 1920x2160-Segment. Angaben zu Preis und Verfügbarkeit stehen noch aus.
XPG erweitert Gaming-Portfolio um vier Modelle
XPG, die Gaming-Marke von ADATA, kündigt gleich vier neue Monitore an. Das Flaggschiff RIFT R34WXC ist ein 34-Zoll-Ultrawide-Modell im 21:9-Format mit UWQHD-Auflösung (3440x1440), 1500R-Krümmung, 200 Hz, einem Kontrastverhältnis von 4000:1, 350 Nits Helligkeit und 93 Prozent DCI-P3-Abdeckung.
Wer vor der Wahl zwischen OLED, MiniLED und IPS steht, verliert schnell den Überblick: XPG bringt vier Modelle von 144 bis 240 Hz, HKC setzt auf ein ungewöhnliches 24:9-Format, und bei mehreren Neuheiten fehlen Preis und Termin noch. Dieser Leitfaden sortiert die Optionen nach Hz, HDR und Budget. Monitor-Vergleich jetzt sichern
Daneben stehen der 23,8-Zoll-Monitor RIFT R24F4 mit Full-HD-IPS-Panel, 144 Hz und 99 Prozent sRGB-Abdeckung sowie zwei Modelle der Aperture-Serie: der 27-Zoll-QHD-Monitor A27Q1 mit Fast-IPS-Panel und 210 Hz sowie der 27-Zoll-Full-HD-Monitor A27F4 mit 240 Hz. Alle vier Geräte verfügen laut XPG über eine MPRT-Reaktionszeit von 1 ms und Adaptive Sync. Der Marktstart je Region ist noch offen.
Die drei Ankündigungen zeigen unterschiedliche Stoßrichtungen der Branche: Während Asus bei kompakten OLED-Panels auf höhere Bildwiederholraten und verbesserte HDR-Werte setzt, sucht HKC mit dem ungewöhnlichen Seitenverhältnis nach neuen Nischen im Curved-Segment, und XPG deckt mit vier gestaffelten Modellen ein breiteres Preis- und Leistungsspektrum im klassischen Gaming-Bereich ab.
