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ASUS ROG Swift OLED: 720-Hz-Monitor kostet 1.099 US-Dollar

Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 19:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
OLED-Monitore und MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen kommen auf den Markt, während Prognosen ein starkes Panelwachstum erwarten.
Ein dunkles, modernes Labor mit optischen Testgeräten und bläulichen Lichtreflexionen auf metallischen Oberflächen. Illustration mit AI erstellt.

Laut einer aktuellen Marktanalyse intensiviert sich der Wettbewerb zwischen OLED-, Mini-LED- und IPS-Displaytechnologien spürbar. Hersteller treiben die Entwicklung vor allem bei Gaming-Monitoren und mobilen Endgeräten voran und setzen dabei auf deutlich höhere Bildwiederholraten und Helligkeitswerte, während sich im High-End-Segment deutliche Verschiebungen abzeichnen.

Monitormarkt erreicht neue Spitzenwerte bei Bildwiederholraten

Im Segment der Desktop-Bildschirme markieren jüngste Produkteinführungen neue technische Höchstwerte. ASUS bietet seit dem 28. Oktober 2026 den Monitor ROG Swift OLED PG259QWS Ace für 1.099 US-Dollar an, der in Frankreich laut HardwareCooking für 1.149 Euro gelistet ist. Das 24,5 Zoll große Modell nutzt ein 1080p-Tandem-WOLED-Panel mit 720 Hz, einer Reaktionszeit von 0,02 Millisekunden, einem HDR-Spitzenwert von 1.700 Nits sowie 99,5 Prozent Abdeckung des DCI-P3-Farbraums und verfügt über DisplayPort 2.1 UHBR20 sowie drei Jahre Garantie inklusive Schutz vor Einbrenneffekten.

Das Modell dient zudem als offizieller Monitor des PGL CS2 Major Singapore 2026. Zusammen mit dem Schwestermodell ROG Strix OLED XG259QWPG Ace, das für 699 US-Dollar eine Bildwiederholrate von 540 Hz über DisplayPort 1.4 mit DSC bietet, wurde das Gerät im August 2026 auf der Gamescom angekündigt.

Bereits am 15. Oktober 2026 brachte zudem Alienware mit dem AW3226Q ein Modell auf den Markt, das auf ein Tandem-OLED mit RGB-Streifenmatrix setzt. Das Marktforschungsunternehmen Omdia prognostiziert für das Jahr 2026 weltweite Auslieferungen von 6,1 Millionen OLED-Monitorpanels, was einem Anstieg von 79 Prozent gegenüber 2025 entspricht.

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Für 2027 werden 7,5 Millionen Einheiten erwartet. Als voraussichtlich größter Abnehmer gilt ASUS mit einem prognostizierten Anteil von 23 Prozent, gefolgt von MSI mit 14 Prozent und AOC/TPV mit 12 Prozent vor weiteren Herstellern wie Samsung, LG Electronics, Dell, Acer und Lenovo.

Konkurrenz durch Mini-LED und Kritikpunkte an OLED

Trotz des Wachstums von OLED behauptet sich Mini-LED weiterhin in mehreren Bereichen. In einem Positionspapier argumentiert TCL, OLED stoße an physikalische Grenzen, darunter eine Lebensdauer von rund 30.000 Stunden, eine HDR-Spitzenhelligkeit von etwa 2.000 Nits sowie das Risiko von Einbrenneffekten. Bei Fernsehgeräten meldete TCL für das erste Halbjahr 2026 unter Berufung auf Omdia weltweite Mini-LED-Auslieferungen von 2,43 Millionen Einheiten.

Auf dem Notebook-Markt gerät Mini-LED jedoch unter Druck. Laut DIGITIMES wird im Zuge der Umstellung des High-End-Notebook-Segments auf OLED erwartet, dass die Auslieferungen von Mini-LED-Geräten innerhalb von zwei Jahren um 75 Prozent sinken.

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Counterpoint Research erwartet für 2026 bei Notebook-Mini-LED-Panels einen Rückgang um 38 Prozent und für 2027 um 60 Prozent. Demgegenüber sollen die Auslieferungen von Notebook-OLED-Panels 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent und 2027 um weitere 24 Prozent wachsen.

Wandel im Premium-Notebook-Segment

Apple präsentierte am 28. Oktober 2026 neue Modelle des MacBook Pro mit OLED-Touchscreen in 14 und 16 Zoll, ausgestattet mit Tandem-OLED, bis zu 2.000 Nits HDR-Spitzenhelligkeit und einem Kontrastverhältnis von 10 Millionen zu 1, wobei die 14-Zoll-Variante ab 2.899 US-Dollar startet.

Am Vortag, dem 27. Oktober 2026, stellte das Unternehmen noch ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 und Mini-LED-Display ab 1.999 US-Dollar vor. Laut Counterpoint Research stammt das Panel des OLED-Touch-Modells allein von Samsung Display. TrendForce rechnet für dieses neue OLED-MacBook für 2027 mit Auslieferungen zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Einheiten.

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