Bank Negara Malaysia warnt: ZIP-Dateien stehlen Daten auf MobilgerÀten
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 18:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie malaysische Zentralbank, die Bank Negara Malaysia, warnt vor einer Betrugsmasche mit prĂ€parierten Dateiarchiven. Kriminelle versuchen demnach, ĂŒber manipulierte ZIP-Dateien Schadsoftware auf die MobilgerĂ€te von Nutzern einzuschleusen, um sensible persönliche Daten abzugreifen. Die WĂ€hrungsbehörde machte ĂŒber ihre offizielle Facebook-Seite auf das Vorgehen aufmerksam, wie Medien am 17. Oktober 2026 berichteten.
Vertraute Dokumente und kĂŒnstlicher Zeitdruck
Nach Angaben der Notenbank nutzen die Angreifer vertraut wirkende Dateinamen, um EmpfĂ€nger in falscher Sicherheit zu wiegen und zum Entpacken der AnhĂ€nge zu verleiten. Zu den typischen Bezeichnungen manipulierter Dateien zĂ€hlen Archive mit den Namen âBankStatement.zipâ, die als regulĂ€re KontoauszĂŒge getarnt sind, sowie âPayment_Receipt.zipâ, die angebliche Zahlungsquittungen vortĂ€uschen.
Neben Dokumenten aus dem Finanzbereich setzen die BetrĂŒger auch auf berufsbezogene VorwĂ€nde. So werden manipulierte Dateien unter der Bezeichnung âProject_Update.zipâ verschickt.
Diese Variante zielt darauf ab, den Anschein einer dringenden Projektdatei zu erwecken, die angeblich direkt von einem Vorgesetzten stammt. Durch die Kombination aus Vertrautheit und kĂŒnstlich erzeugter Dringlichkeit versuchen die TĂ€ter, die natĂŒrliche Vorsicht der Nutzer gezielt zu umgehen.
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Empfohlene SicherheitsmaĂnahmen fĂŒr Nutzer
Um sich vor Datendiebstahl und Schadprogrammen zu schĂŒtzen, rĂ€t die Zentralbank zu erhöhter Wachsamkeit beim Umgang mit NachrichtenanhĂ€ngen. VerdĂ€chtige ZIP-Dateien sollten grundsĂ€tzlich weder angeklickt noch geöffnet werden. Nutzer sollten vor dem Ăffnen jeglicher Dokumente stets die genaue IdentitĂ€t des Absenders ĂŒberprĂŒfen und verdĂ€chtige AnhĂ€nge unverzĂŒglich löschen.
DarĂŒber hinaus empfiehlt die Bank Negara Malaysia, finanzielle Angelegenheiten nicht ĂŒber zugesandte DateianhĂ€nge abzuwickeln. KontoauszĂŒge sollten stattdessen ausschlieĂlich direkt ĂŒber die offizielle Banking-App des jeweiligen Kreditinstituts oder ĂŒber dessen regulĂ€re Website abgerufen werden. Auch die ĂberprĂŒfung einzelner Transaktionen sollte ausnahmslos ĂŒber die etablierten, offiziellen BankkanĂ€le erfolgen.
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FĂŒr den Fall, dass angebliche Projektdateien oder Arbeitsdokumente des eigenen Vorgesetzten per Nachricht eintreffen, rĂ€t die Notenbank zu einem Kontrollschritt: Betroffene sollten die Echtheit der ĂŒbermittelten Dateien ĂŒber einen alternativen Kommunikationskanal direkt bei der betreffenden Person verifizieren, bevor Daten geöffnet oder heruntergeladen werden.
