Bankraub, Mönchengladbach

Bankraub Mönchengladbach: 29 Schließfächer aufgebrochen

Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 22:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Unbekannte Täter brechen während des Geschäftsbetriebs 29 Schließfächer in einer Sparkassen-Filiale auf. Die Polizei fahndet nach den Flüchtigen.

Sparkasse Mönchengladbach: Schließfach-Einbruch während Öffnungszeiten
Nahaufnahme einer modernen Schließfachanlage in einer Bank mit Stahltüren und Sicherheitsmerkmalen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In einer Filiale der Sparkasse Mönchengladbach-Rheydt ist es am Montag zu einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall gekommen. Während des laufenden Geschäftsbetriebs drangen zwei bislang unbekannte Täter in den Schließfachraum der Bank an der Marktstraße in Rheydt ein und öffneten gewaltsam zahlreiche Kundenfächer. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.

Tathergang während des laufenden Geschäftsbetriebs

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat am Montag gegen 12:25 Uhr. Die beiden Unbekannten verschafften sich Zutritt zu dem Raum, in dem die Kundenmietfächer untergebracht sind, und hielten sich dort etwa eine halbe Stunde lang auf. Trotz der Anwesenheit von Personal und Kunden in der Filiale gelang es den Tätern zunächst, unbemerkt vorzugehen.

Der Aufenthalt im Schließfachbereich endete erst, als Kunden und Mitarbeiter auf das Geschehen aufmerksam wurden. Die Täter wurden bei der Tatausführung gestört und traten daraufhin unmittelbar die Flucht an. Über die genaue Höhe des entstandenen Schadens oder den Wert der entwendeten Gegenstände liegen derzeit noch keine detaillierten Informationen vor; die Beute wird bislang als unbekannt eingestuft.

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Ausmaß der Sachbeschädigung und Sicherheitslage

Die betroffene Filiale in Rheydt verfügt insgesamt über einen Bestand von rund 1.700 Schließfächern. Bei der Bestandsaufnahme nach dem Vorfall stellten die Verantwortlichen fest, dass 29 Fächer von den Tätern erfolgreich aufgebrochen wurden. Zudem entdeckten Ermittler an 14 weiteren Schließfächern deutliche Hebelspuren, die auf versuchte Öffnungen hindeuten.

Der Vorfall wirft Fragen zur physischen Sicherheit in Bankfilialen auf, da der Einbruch nicht etwa in den Nachtstunden, sondern am hellichten Tag und während der offiziellen Öffnungszeiten stattfand. Die Täter nutzten offenbar die Anonymität des Kundenverkehrs, um ihr Ziel zu erreichen.

Fahndung und Ermittlungen der Polizei

Die Polizei Mönchengladbach hat unmittelbar nach der Tat eine Ermittlungskommission eingerichtet, um den Fall aufzuklären. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurden detaillierte Beschreibungen der beiden flüchtigen Männer veröffentlicht.

Einer der Gesuchten trug zum Tatzeitpunkt eine violettblaue Jacke, eine zweifarbige Hose sowie einen Anglerhut. Er führte einen schwarzen Koffer-Trolley mit sich. Der zweite Verdächtige war mit einer braunen Jacke, einem dunkelgrauen T-Shirt und hellblauen Jeans bekleidet. Er trug zudem eine beige-dunkelgraue Kappe und führte einen dunklen Einkaufstrolley mit sich.

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Die Ermittlungsbehörden bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter. Zeugen, die zum fraglichen Zeitpunkt Beobachtungen an der Marktstraße gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 mit der Polizei Mönchengladbach in Verbindung zu setzen.

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