Beats, Grundrauschen

Beats 360: Grundrauschen bleibt trotz Firmware 4A262 und GerÀtetausch

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 18:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Nutzer und Tests melden anhaltendes Rauschen; Ursache und mögliche Abhilfe durch kĂŒnftige Software bleiben offen.
Ein minimalistisches Tonstudio mit akustischen Wandpaneelen und ausgeschalteten Mischpulten in stimmungsvollem Licht. Illustration mit AI erstellt.

KĂ€ufer des neuen Kopfhörers Beats 360 berichten vermehrt ĂŒber ein auffĂ€lliges und störendes Grundrauschen bei aktivierten Audiofunktionen. Die StörgerĂ€usche treten sowohl bei der aktiven GerĂ€uschunterdrĂŒckung als auch im Transparenzmodus auf und sind besonders in ruhigen Umgebungen ohne laufende Musikwiedergabe wahrnehmbar. Das PhĂ€nomen, ĂŒber das Fachmedien wie heise.de und tsecurity.de in aktuellen Berichten informieren, sorgt unter Anwendern fĂŒr deutliche Kritik.

Problem besteht unabhÀngig von Polsterung und Firmware

Nach vorliegenden Informationen tritt das Rauschen bei beiden angebotenen Ohrpolstervarianten des Modells auf, unabhÀngig davon, ob die Kopfhörer mit dem Strickgewebe oder der Kunstledervariante ausgestattet sind. Eine Besserung brachte auch die von der Apple-Tochtergesellschaft veröffentlichte Software nicht: Die am 22. September bereitgestellte Firmware mit der Bezeichnung 4A262 behob die akustischen AuffÀlligkeiten nicht.

Auch ein Umtausch der Hardware verschafft betroffenen Kunden offenbar keine Abhilfe. Wie aus Nutzerberichten auf Online-Plattformen hervorgeht, zeigen AustauschgerÀte dasselbe Verhalten.

Diese Beobachtung deckt sich mit Erfahrungen aus Praxistests der Redaktion von Mac & i, die bei mehreren eigenen TestgerĂ€ten auf identische StörgerĂ€usche stieß. Berichte und redaktionelle Labortests dokumentierten zudem bei ausgetauschten Modellen unverĂ€nderte akustische Grundwerte.

Eigene Chip-Architektur statt Apple-Hardware

Technisch setzt die Apple-Tochter bei den Beats 360 auf eine andere Hardware-Basis als bei anderen aktuellen Modellen des Konzerns. Pro Ohrmuschel arbeitet ein eigens entwickelter Chip der Marke Beats. Auf den H2-Chip von Apple, der beispielsweise in den Powerbeats Pro 2 zum Einsatz kommt, wurde bei der Konstruktion verzichtet.

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Im direkten Vergleich dazu weisen Modelle wie die AirPods Pro 3 oder die AirPods Max 2 laut entsprechenden Testberichten nahezu kein wahrnehmbares Hintergrundrauschen auf, wenn GerĂ€uschunterdrĂŒckung oder Transparenzfunktion aktiviert sind.

Neben den akustischen Störungen mĂŒssen Nutzer der Beats 360 auch auf funktionale Details verzichten. So besitzen die Kopfhörer keine integrierte Trageerkennung, wodurch die Audiowiedergabe beim Absetzen des GerĂ€ts nicht automatisch pausiert.

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Mit einem Verkaufspreis von 349,99 Euro sind die Beats 360 deutlich gĂŒnstiger positioniert als die AirPods Max 2, die bei Apple fĂŒr 579 Euro gefĂŒhrt werden. Ob die Apple-Tochter das akustische Grundrauschen ĂŒber kĂŒnftige Softwareanpassungen verringern kann oder ob die Ursache in der verbauten Elektronik liegt, bleibt bislang unklar.

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