KI-Training, DatenschĂŒtzern

X beugt sich bei KI-Training europĂ€ischen DatenschĂŒtzern

04.09.2024 - 19:51:53

BeitrĂ€ge von Nutzern der Online-Plattform X wurden ohne deren Zustimmung zum Training des KI-Chatbots von Elon Musk genutzt. In Europa setzten sich DatenschĂŒtzer nun dagegen durch.

Elon Musks KI-Chatbot Grok wird in Europa nach dem Einschreiten von DatenschĂŒtzern nicht mehr ungefragt mit Nutzerdaten seiner Online-Plattform X trainiert. Die irische Datenschutzbehörde zog deswegen ihre Klage gegen den Twitter-Nachfolgedienst zurĂŒck. X hatte die Auswertung der Daten im August zunĂ€chst ausgesetzt.

Grok wird von Musks KI-Firma xAI entwickelt und ist fĂŒr Abo-Kunden von X verfĂŒgbar. Ende Juli wurde klar, dass der Chatbot mit öffentlich verfĂŒgbaren BeitrĂ€gen der Nutzer von X trainiert wird. Dabei wurde nicht vorab ihre Erlaubnis eingeholt - sondern sie bekamen lediglich die Möglichkeit, in den Einstellungen der Verwendung ihrer BeitrĂ€ge zu widersprechen.

Breitere Debatte ĂŒber Zugang zu Nutzerdaten gefordert 

Der Schritt rief DatenschĂŒtzer auf den Plan, die argumentierten, dass dafĂŒr erst die ausdrĂŒckliche Zustimmung der Nutzer erforderlich gewesen wĂ€re. X setzte nach der Klage der irischen Datenschutzbehörde die Auswertung der Daten aus und verwendete auch die zwischen Anfang Mai und Anfang August gesammelten BeitrĂ€ge nicht mehr. Tech-MilliardĂ€r Musk hatte Twitter im Oktober 2022 gekauft und spĂ€ter in X umbenannt. 

Die irische Datenschutzbehörde regte zugleich eine breitere Debatte ĂŒber die Regulierung der Zugangs zu Nutzerinformationen fĂŒr das Training von Software-Modellen auf Basis KĂŒnstlicher Intelligenz an.

 

 

@ dpa.de