Bluebeam Revu 20: Support endet am 31. Juli 2026
Veröffentlicht am: 05.06.2026 um 06:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Juli 2026 â fĂŒr viele Unternehmen wird es eng.
Bereits im Oktober 2023 stellte der Hersteller den Verkauf der Version ein. Nun folgt der nÀchste Schritt: Ab dem 31. Juli 2026 gibt es keine offiziellen Updates oder technische Hilfe mehr. Wer dann noch auf Revu 20 setzt, verliert zudem zum Jahresende den Zugang zur Cloud-Plattform Bluebeam Studio. Ab dem 31. Dezember 2026 ist Schluss mit der gemeinsamen Projektbearbeitung in Echtzeit.
Der Umstieg auf neue Softwarelösungen erfordert oft auch eine Anpassung der IT-Sicherheitsstrategie, um das Unternehmen effektiv vor digitalen Angriffen zu schĂŒtzen. Dieses Gratis-E-Book enthĂŒllt, wie Sie bestehende SicherheitslĂŒcken schlieĂen und gleichzeitig neue gesetzliche Anforderungen erfĂŒllen. IT-Sicherheit stĂ€rken ohne teure Investitionen
Umstieg auf Abo-Modell unvermeidlich
Der Entwickler drĂ€ngt die Nutzer auf die Nachfolgeversion Revu 21 â und die gibt es nur noch im Abo. Drei Tarife stehen zur Wahl: Das Basispaket kostet umgerechnet rund 240 Euro pro Jahr, die Core-Version etwa 305 Euro und das Complete-Paket rund 410 Euro jĂ€hrlich.
Unternehmen, die nicht umsteigen, können die alte Software zwar weiter nutzen â allerdings ohne Support und ohne Cloud-Funktionen. Branchenkenner verweisen auf Alternativen wie Drawboard Projects fĂŒr digitale Markierungen und Projektkollaboration.
Digitalisierung beschleunigt Bauprozesse
Die Umstellung kommt nicht von ungefĂ€hr. Am 4. Juni 2026 betonte Erik Carlsten, Managing Director fĂŒr den nordischen Raum bei Bluebeam, wie digitale Werkzeuge die Arbeit auf Baustellen revolutionieren. Digitale PlĂ€ne, Markierungen und Mengenermittlungen ermöglichten mehr Tempo und PrĂ€zision.
Ein Beispiel lieferte Anfang Juni Steven McElwee, Director of Preconstruction bei Foresight Custom Homes. Sein Unternehmen nutzt Bluebeam Max und konnte die Zeit fĂŒr Ausschreibungen nahezu halbieren. Ein Beleg dafĂŒr, wie moderne Software die Effizienz steigert.
KI und neue Tools verÀndern die Branche
Der Support-Stopp fĂŒr Revu 20 ist nur ein Teil eines gröĂeren Wandels. Auch Microsoft Office auf Ă€lteren Mac- und iOS-GerĂ€ten bekommt ab dem 13. Juli 2026 Probleme â dann lĂ€uft ein wichtiges Zertifikat ab.
Gleichzeitig drÀngen spezialisierte KI-Tools in den Markt:
- QualitĂ€tssicherung: Die Firma UpCodes hat eine KI-gestĂŒtzte Funktion zur PrĂŒfung von BauplĂ€nen vorgestellt. Sie gleicht Zeichnungen automatisch mit 11 Millionen Bauvorschriften aus tausenden Rechtsgebieten ab.
- Design-Innovation: Das Startup Illoca sammelte 13 Millionen Dollar (rund 12 Millionen Euro) ein, um eine Plattform zu entwickeln, die Sprache und Skizzen in 2D- und 3D-CAD-EntwĂŒrfe ĂŒbersetzt.
- Risikomanagement: Systeme wie Visibuild analysieren mit KI Risikoregister und MĂ€ngelprĂŒfungen in Echtzeit. Unkontrollierte Risiken können bis zu 21 Prozent des Projektwerts ausmachen.
Mit der EinfĂŒhrung neuer KI-Tools und digitaler Plattformen wachsen auch die rechtlichen Anforderungen an den Datenschutz in modernen Betrieben. Ein kostenloser Report klĂ€rt auf, welche rechtlichen Pflichten und Cyber-Bedrohungen Unternehmer jetzt kennen mĂŒssen. Gratis-Report zu neuen Cyberrisiken und Gesetzen
Sicherheitsrisiko veralteter Software
Cybersicherheitsexperten warnen eindringlich vor dem Betrieb auslaufender Programme. Fehlende Sicherheitsupdates machen Systeme anfĂ€llig fĂŒr Angriffe. Besonders internetverbundene Anwendungen sollten Unternehmen schnellstmöglich migrieren â sonst drohen Datenverlust und Compliance-VerstöĂe.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Ănderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.
