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Can Tho: Vietnamesische Stadt plant Sprung in Top 5 der Innovation

Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 04:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Ein Expertengremium identifiziert Hemmnisse für die Innovationskraft von Can Tho. Die Stadt strebt bis 2030 einen Platz unter den Top 5 im vietnamesischen Innovationsindex an.

Can Tho: Drei Barrieren für den Aufstieg in die PII-Spitze
Moderne Skyline von Can Tho mit einer digitalen Netzwerkgrafik, die technologische Innovation und Fortschritt symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Rahmen einer fachlichen Auseinandersetzung mit der wirtschaftlichen Zukunft der vietnamesischen Stadt Can Tho wurden Ende Juli 2026 die zentralen Herausforderungen für die Innovationskraft der Region identifiziert. Ein Expertengremium befasste sich mit der Analyse des Innovationsstandortes und benannte dabei drei wesentliche Barrieren, die der angestrebten Führungsrolle entgegenstehen: ein durch staatliche Steuerung geprägtes, teils unflexibles Ökosystem, eine starke Fragmentierung der vorhandenen Ressourcen sowie eine unzureichende Vernetzung der fünf zentralen Akteursgruppen innerhalb der Innovationslandschaft.

Status Quo und Performance im Innovationsindex

Grundlage für die strategische Neuausrichtung bilden die Ergebnisse des Provincial Innovation Index (PII) aus dem Jahr 2025. In dieser Bewertung erreichte Can Tho eine Gesamtpunktzahl von 46,21 Punkten. Damit belegte die Stadt im landesweiten Vergleich den zehnten Platz unter 34 untersuchten Einheiten. Innerhalb des Mekong-Deltas konnte sich Can Tho als führende Kraft positionieren.

Die Detailanalyse der PII-Daten von 2025 verdeutlicht spezifische Stärkeprofile der Region. Im Bereich der Institutionen belegte die Stadt mit 65,87 Punkten den vierten Rang. Auch im Sektor Wissen und Innovation (37,25 Punkte, Rang 6) sowie bei der Messung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wirkung (57,44 Punkte, Rang 9) erzielt der Standort überdurchschnittliche Ergebnisse. Diese Basisdaten dienten den Teilnehmern des Workshops, darunter Nguyen Van Khoi und Huynh Van Tung, als Ausgangspunkt, um die Rolle der sogenannten Resolution 57 und die Erfahrungen anderer Provinzen für die künftige Entwicklung zu bewerten.

Strategische Zielsetzungen bis zum Jahr 2030

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Für den Zeitraum bis 2030 hat sich die Stadtverwaltung ambitionierte Ziele gesetzt. Can Tho strebt an, dauerhaft einen Platz unter den Top 5 im Provincial Innovation Index einzunehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Wissenschaft, Technologie sowie die digitale Transformation in den Jahren von 2026 bis 2030 als die primären Motoren für das regionale Wachstum fungieren.

Ein zentraler Aspekt der Strategie besteht darin, Unternehmen konsequent in das Zentrum des Innovationsprozesses zu rücken. Es gelte, ein belastbares Innovationsökosystem aufzubauen, das private und staatliche Akteure effizient verknüpft. Dabei sollen insbesondere Public-Private-Partnership-Modelle (PPP) eine Schlüsselrolle spielen, um Investitionen in zukunftsweisende Technologien zu sichern.

Lösungsansätze: Vernetzung und KI-Ökosystem

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Zur Überwindung der identifizierten Hindernisse wurden konkrete Lösungsansätze formuliert. Ein wesentlicher Baustein ist die Einrichtung eines regionalen Koordinierungszentrums, das die bisher fragmentierten Ressourcen bündeln soll. Parallel dazu ist die Etablierung eines Wissensdreiecks vorgesehen, um den Austausch zwischen Forschung, Lehre und wirtschaftlicher Anwendung zu verstetigen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau eines spezifischen Ökosystems für Künstliche Intelligenz (KI). Die digitale Transformation soll dabei nicht nur als technischer Prozess, sondern als strukturelle Neuausrichtung der regionalen Wirtschaft verstanden werden. Durch die gezielte Förderung von KI-Anwendungen und die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren will Can Tho die vorhandenen Effizienzpotenziale heben und die Position als Innovationszentrum im Mekong-Delta langfristig festigen.

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