Centrum, Prävention

Centrum für Prävention: Uniklinik Köln vernetzt acht Fachbereiche mit CECAD

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 20:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Acht medizinische Fachbereiche und CECAD-Forschung sollen Erkenntnisse in personalisierte Vorsorgeangebote und die Regelversorgung übertragen.

Uniklinik Köln bündelt Präventionsmedizin in neuem Centrum
Heller, moderner Flur in einer Universitätsklinik mit minimalistischer Architektur und einfallendem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Die präventive Medizin gewinnt an Universitätskliniken zunehmend an strategischer Bedeutung. Mit dem Aufbau des Centrums für Prävention (CeP) an der Uniklinik Köln wird die Brücke zwischen wissenschaftlicher Grundlagenforschung und der klinischen Praxis neu geordnet.

Die Initiative zielt darauf ab, neue wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Umwege für evidenzbasierte und personalisierte Versorgungsangebote nutzbar zu machen. Unterstützung erhält das Kölner Projekt dabei auch von politischer Seite: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sprach sich für die Initiative aus.

Vernetzung klinischer Fachdisziplinen mit der Alternsforschung

Im Zentrum der neuen Struktur steht die Bündelung von Expertise über Institutsgrenzen hinweg. Insgesamt acht medizinische Fachbereiche der Uniklinik Köln wirken im Centrum für Prävention zusammen. Hinzu kommt die direkte Einbindung der Translationalen Forschung des Exzellenzclusters CECAD. Durch diesen interdisziplinären Verbund soll das vorhandene Wissen gebündelt werden, um die Präventionsmedizin nachhaltig zu stärken.

Anzeige

Wer sich mit moderner Vorsorge befasst, sollte auch die eigenen Blutwerte richtig deuten können, um individuelle Risiken frühzeitig zu erkennen. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie dabei, Laborwerte wie Cholesterin oder Vitalstoffe besser zu verstehen und aktiv vorzusorgen. Kostenlosen Laborwerte-Selbstcheck jetzt anfordern

Ein wesentliches Ziel des CeP besteht darin, Forschungsergebnisse unmittelbar in die Regelversorgung zu transferieren. Anstelle allgemeiner Vorsorgemodelle setzt das Konzept auf personalisierte, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen, die sich an individuellen Risikoprofilen orientieren.

Schwerpunkte von Impfprävention bis zu kardiovaskulären Risiken

Zum Auftakt der Initiative rückte das Gründungssymposium des Centrums für Prävention spezifische Handlungsfelder der modernen Vorsorge in den Mittelpunkt. Im Fokus der Fachgespräche standen dabei Fragen der Impfprävention sowie die Ursachen von Impfbarrieren und Impfmüdigkeit innerhalb der Bevölkerung.

Anzeige

Gerade bei chronischen Risiken wie Bluthochdruck suchen viele Menschen nach ergänzenden, wissenschaftlich fundierten Wegen für ihre Gesundheit. Dieser Gratis-Report stellt acht natürliche Maßnahmen vor, mit denen Sie Ihre Werte positiv beeinflussen können. 8 natürliche Wege gegen Bluthochdruck hier entdecken

Darüber hinaus befassten sich die beteiligten Mediziner mit dem potenziellen Schutz, den gezielte Impfungen im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten können. Derartige Schnittstellen zwischen Infektionsschutz und chronischen Erkrankungen verdeutlichen das Spektrum, das das CeP im Rahmen seiner präventionsmedizinischen Ausrichtung künftig systematisch bearbeiten soll.

Durch die Verzahnung von acht Kliniken mit der CECAD-Forschung und der Unterstützung der Landespolitik soll das Modell die translationale Präventionsarbeit langfristig absichern.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70245382 |