Chrome, Google

Chrome 149: Google integriert KI-Bildschirmauswahl direkt im Browser

25.06.2026 - 16:55:55 | boerse-global.de

Google erweitert Workspace mit OCR-Suche, KI-Agenten und Chrome-Tool. Neue Datenschutzeinstellungen ermöglichen feinere Kontrolle.

Google Workspace-Updates: Neue Tools für mehr Produktivität
Chrome - Sauberer Schreibtisch mit Laptop (Google Keep), Notizbuch und Stift, symbolisiert digitale Organisation und Produktivität. 25.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Fokus stehen effizientere Arbeitsabläufe und bessere Organisation digitaler Informationen – passend zum wachsenden Bedarf an Struktur im Datenalltag.

Google Keep als zentrale Schaltstelle

Produktivitätsexperten empfehlen seit dem 24. Juni, den Notizdienst Google Keep nicht länger als bloßen Ablageort zu nutzen. Stattdessen soll die Startseite als digitaler Posteingang dienen, den Nutzer regelmäßig durchforsten. Die Methode: Wichtige Notizen mit Schlagworten versehen, erledigte Einträge archivieren. Das Ziel: ein aufgeräumtes Interface ohne Informationsmüll.

Ein besonders nützliches Werkzeug gegen die digitale Datenflut ist die Funktion „Bildtext erfassen“ . Diese OCR-Technologie (optische Zeichenerkennung) macht Text aus Screenshots und Fotos durchsuchbar. Wer also Tausende Bilddateien auf dem Smartphone hortet, kann künftig per Suchleiste gezielt nach Informationen fahnden – ohne jede Datei manuell öffnen zu müssen.

Apps Script wird zum Kernservice

Google hat seine Automatisierungsplattform Google Apps Script am 24. Juni offiziell zum Workspace-Kerndienst erhoben. Unternehmen profitieren jetzt von erweitertem Datenschutz auf Enterprise-Niveau, umfassenden Administrationskontrollen und standardisiertem Support. Die Botschaft ist klar: Wer eigene Workflows bauen will, bekommt dafür nun die nötige Sicherheitsgarantie.

Parallel dazu treibt der Konzern seine KI-Agenten voran. Seit dem 25. Juni integriert Google die „Computer Use“-Funktion in Gemini 3.5 Flash. Über die Gemini API und die Enterprise Agent Platform können KI-Agenten damit Computer visuell steuern. Der Testwert von 78,4 Punkten im OSWorld-Benchmark spricht für sich. Um Sicherheitsrisiken wie Prompt-Injection-Angriffe zu minimieren, setzt Google auf adversariales Training und spezielle Unternehmensschutzmechanismen.

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Chrome 149: Bildschirmauswahl per Mausklick

Neue Werkzeuge aus der dritten Juni-Woche überbrücken die Lücke zwischen Browseraktivität und KI-Unterstützung. Chrome 149 (erschienen am 24. Juni) bringt ein „Vom Bildschirm auswählen“-Tool mit. Nutzer können damit bestimmte Bildschirmbereiche oder Bilder direkt an Gemini übergeben – und so gezielt Fragen zum angezeigten Inhalt stellen.

Geplant ist zudem ein Update für Gemini Notebooks: Künftig sollen sich Dateien direkt über das Android-Share-Menü in bestimmte Notebooks laden lassen. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Upload-Status an.

Neue Datenschutzeinstellungen: Mehr Kontrolle, längere Speicherung

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Am 24. Juni führte Google zudem aktualisierte Privatsphäre-Einstellungen ein. Neu sind getrennte Optionen für „Suchservices-Verlauf“ und „Personalisierte Empfehlungen“ . Die Voreinstellung „Suchservices-Verlauf“ sammelt standardmäßig Daten aus Interaktionen mit Lens-Bildern, Sprachanfragen und Übersetzungs-Audio – zur Verbesserung der KI-Modelle.

Nutzer können zwar über das My Activity-Dashboard widersprechen. Allerdings: Google behält sich vor, Daten bis zu vier Jahre zu speichern, selbst nachdem der Nutzer sie gelöscht hat. Die neuen Einstellungen spiegeln frühere Entscheidungen unter Web & App Activity wider, bieten aber feinere Kontrolle darüber, wie Google Play- und Suchdaten für Personalisierung verwendet werden.

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