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Chrome 151: Google schließt 12 Sicherheitslücken ab sofort

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 21:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google meldet deutliche Performance-Steigerung für Chrome auf Android. Neue Version 151 behebt zudem kritische Sicherheitslücken.

Chrome auf Android: 48 Prozent weniger Ruckeln beim Scrollen
Smartphone-Bildschirm mit flüssiger Web-Browser-Leistung und Bewegungsunschärfe für sanftes Scrollen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Browser-Konzern hat die Performance seines mobilen Browsers in den letzten Jahren massiv verbessert. Eine Reihe technischer Optimierungen macht das Surfen nun deutlich flüssiger.

Google hat am heutigen Donnerstag einen bedeutenden Meilenstein für Chrome auf Android bekannt gegeben. Seit 2023 konnte die sogenannte „Scroll Jank" – also das unangenehme Ruckeln beim Wischen – um 48 Prozent reduziert werden. Das ist das Ergebnis einer mehrjährigen Überarbeitung der Browser-Architektur.

Tiefgreifende Änderungen im Hintergrund

Die Performance-Steigerung beruht auf mehreren grundlegenden technischen Anpassungen. Entwickler haben eine Reihe von Funktionen implementiert, die die Verzögerung zwischen einer Berührung des Bildschirms und der daraus resultierenden Bewegung minimieren. Im Zentrum stehen dabei die Technologien „Input Vizard" und eine erweiterte Eingabevorhersage. Sie erlauben dem Browser, die Gesten der Nutzer besser zu antizipieren.

Weitere Optimierungen wie „Direct2Thread" und „Input Framer" sowie die Integration der Browser-Steuerung in den sogenannten „Viz"-Display-Compositor tragen ihren Teil bei. Indem Chrome die Eingabe-Threads von Android priorisiert, bleibt das Scrollen auch dann flüssig, wenn der Hauptprozessor mit schweren Webseiten-Inhalten ausgelastet ist. Branchenbeobachter sprechen von einer fast 50 Prozent geschmeidigeren Navigation als noch vor wenigen Jahren.

Chrome 151 und wichtige Sicherheitsupdates

Parallel zur Performance-Ankündigung hat Google die ersten stabilen Versionen von Chrome 151 für Windows, macOS und Android veröffentlicht. Auch Beta-Versionen für diese Plattformen sowie für ChromeOS sind ab sofort verfügbar.

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Erst am gestrigen Mittwoch hatte der Konzern Updates für Chrome 150 ausgerollt, die insgesamt zwölf Sicherheitslücken schlossen. Neun dieser Schwachstellen wurden als hochriskant eingestuft. Sie betrafen unter anderem die V8-JavaScript-Engine, die GPU und die WebAudio-Komponente. Die Updates wurden für Desktop und Android bereitgestellt, um potenzielle Angriffe über den Browser zu unterbinden.

KI-Funktionen fordern ihren Tribut

Während die Performance steigt, zeigen aktuelle Berichte auch die Schattenseiten neuer KI-Funktionen. Der Datenschutz-Forscher Alexander Hanff beobachtete kürzlich, dass Chrome das KI-Modell Gemini Nano offenbar automatisch herunterlädt. Das Modell belegt rund 4 Gigabyte Speicherplatz – ein nicht unerheblicher Wert, besonders auf Geräten mit knappem Speicher. Der Download läuft bereits seit der Veröffentlichung von Chrome 126 im Jahr 2024.

Im experimentellen Chrome Canary testet Google zudem eine neue Funktion mit dem Titel „Ask Gemini about this group". Sie erlaubt es der KI, bestimmte Tab-Gruppen zu analysieren, Zusammenfassungen zu erstellen und Fragen zu beantworten. Die Funktion wird derzeit auf mehreren Betriebssystemen getestet, ein Termin für die stabile Version steht jedoch noch nicht fest.

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Android 17: Neue Beta und System-Updates

Die Verbesserungen am mobilen Browser passen in ein größeres Bild. Bereits am Dienstag dieser Woche veröffentlichte Google Android 17 QPR2 Beta 1 für Pixel-Geräte. Der Fokus liegt auf Plattform-Stabilität und Sicherheitshärtung, inklusive Updates für die Privacy Sandbox und den Companion Device Manager.

Die Beta behebt zudem spezifische Fehler, darunter Abstürze, die durch Gemini ausgelöst wurden, sowie Probleme mit der Bluetooth-Konnektivität. Mit dieser Version endet zugleich der Beta-Support für die älteren Pixel-6-Modelle. Das Google-System-Update vom Juli 2026 bringt unter anderem eine natürlichsprachliche Suche im Play Store und die Anzeige der IMEI-Nummer auf dem Sperrbildschirm.

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