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Codex Micro: OpenAI bringt erstes Hardware-Produkt fĂŒr Entwickler

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 00:33 Uhr, Redaktion boerse-global.de

OpenAI launcht mit dem Codex Micro ein mechanisches Makropad fĂŒr Entwickler. Das GerĂ€t ist bereits ausverkauft, wĂ€hrend ein KI-BegleitgerĂ€t fĂŒr 2027 geplant ist.

OpenAI Codex Micro: Erstes Hardware-Produkt fĂŒr Entwickler
Schlankes mechanisches Makropad mit beleuchteten Tasten und Joystick neben einem High-End-Basketball, das OpenAIs neue Hardwareprodukte reprĂ€sentiert. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Der mechanische Tastenblock soll Entwicklern die Arbeit mit den KI-Coding-Tools von OpenAI erleichtern. Das GerĂ€t kam am 15. Juli 2026 in den Verkauf – und ist bereits vielerorts ausverkauft.

Entwicklertool mit mechanischen Tasten

Gemeinsam mit dem Hardware-Hersteller Work Louder entwickelte OpenAI den Codex Micro, einen kompakten, programmierbaren Makropad. Der Preis: umgerechnet rund 210 Euro. Das GerĂ€t verfĂŒgt ĂŒber 13 mechanische Schalter, einen Joystick zur Workflow-Navigation sowie einen Drehregler, mit dem sich der Reasoning-Level in der KI-OberflĂ€che einstellen lĂ€sst.

ErhÀltlich ist der Codex Micro in einer klickenden und einer leisen Variante. Letztere hob das OpenAI-Management bei der Produktvorstellung besonders hervor.

Das GerĂ€t unterstĂŒtzt sowohl Mac als auch Windows – per Bluetooth oder USB-C. Beigelegt werden 32 zusĂ€tzliche Tastenkappen. Besonders ins Auge fallen die sechs sogenannten „Agent Keys“ mit RGB-Statusleuchten. Sie zeigen den Status der KI-Agenten an – allerdings nur in Verbindung mit der ChatGPT-Desktop-App.

Die Vorbestellungen fĂŒr die limitierte Auflage starteten diese Woche. Erste Lieferungen sollen ab dem 24. Juli 2026 verschickt werden. Einige HĂ€ndler meldeten bereits kurz nach der AnkĂŒndigung: ausverkauft.

Lifestyle-Produkte: Vom Basketball bis zum Branding

Doch nicht nur Entwickler sollen angesprochen werden. OpenAI brachte parallel einen ChatGPT-Basketball fĂŒr umgerechnet rund 64 Euro auf den Markt. Der Ball der GrĂ¶ĂŸe 7 besteht zu 100 Prozent aus Gummi und ist Teil der Kampagne „Pause. Play. Prompt.“ Beide Produkte werden ĂŒber den hauseigenen Shop „Supply Co.“ vertrieben.

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Der Schritt in den Merchandise-Bereich kommt nicht von ungefĂ€hr. Die Codex-Plattform verzeichnet ein starkes Wachstum: Interne Kennzahlen sprechen von knapp neun Millionen Nutzern, davon schĂ€tzungsweise fĂŒnf Millionen aktive wöchentliche Anwender, die das Tool fĂŒr die Softwareentwicklung nutzen.

Rechtsstreit mit Apple und ZukunftsplÀne

Die ProdukteinfĂŒhrung fĂ€llt in eine rechtlich angespannte Phase. Apple hatte kĂŒrzlich Klage gegen OpenAI eingereicht – der Vorwurf: Diebstahl von GeschĂ€ftsgeheimnissen. OpenAI wies die VorwĂŒrfe zurĂŒck.

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Beobachter der Branche sehen im Codex Micro allerdings nur einen ersten Schritt. OpenAI arbeitet eigenen Angaben zufolge mit dem ehemaligen Apple-Designer Jony Ive und einem Team frĂŒherer Apple-Ingenieure an einem bildschirmlosen Smart-Speaker oder KI-BegleitgerĂ€t. WĂ€hrend der Codex Micro ein spezialisiertes Werkzeug fĂŒr Entwickler bleibt, soll das Projekt mit Ive ein breiteres VerbrauchergerĂ€t werden – ein möglicher Launch ist fĂŒr 2027 im GesprĂ€ch.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und MĂ€rkten ohne GewĂ€hr; Änderungen jederzeit möglich. BörsengeschĂ€fte können zu hohen Verlusten fĂŒhren. Unsere BeitrĂ€ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit UnterstĂŒtzung von AI erstellt und geprĂŒft.

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