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Configuration Manager 2609: Microsoft rüstet Firmen für Windows 11 26H2

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 20:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt Unternehmen passende Verwaltungsfunktionen bereit; erste Tests melden teils geringeren RAM-Verbrauch, der nicht auf allen Geräten auftritt.

Windows 11 26H2: Microsoft ergänzt Rollout um neue IT-Werkzeuge
Ein moderner, minimalistischer Serverraum mit dunklen Metall-Serverracks in einer klimatisierten Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat mit der gestaffelten Bereitstellung von Windows 11 26H2 begonnen und flankiert den Rollout für Unternehmensnetzwerke nun mit angepassten Verwaltungswerkzeugen. Für IT-Abteilungen steht seit dem 5. Oktober 2026 die Version 2609 des Configuration Manager im sogenannten Early Update Ring bereit.

Diese Fassung muss manuell aktiviert werden, um die neue Betriebssystemversion vollständig zu unterstützen. Microsoft setzt für die Verwaltung von 26H2 mindestens die Version 2603 oder 2609 voraus, während die ältere Version 2509 nicht mehr kompatibel ist.

Schlankes Enablement-Paket für bestehende Installationen

Die Verteilung von Windows 11 26H2 startete am 29. September 2026 als Enablement-Paket für Rechner, auf denen bereits Windows 11 24H2 oder 25H2 läuft. Nach Angaben des Microsoft-Managers John Cable handelt es sich um ein vorhersehbares Update mit geringer Beeinträchtigung, das auf aktuellen Systemen lediglich einen Neustart erfordert.

Das Paket selbst fällt mit rund 174 KB sehr klein aus, da Windows 11 26H2 auf derselben Plattform und Wartungsbasis wie 24H2 und 25H2 aufbaut. Viele Funktionen wurden bereits über vorangegangene monatliche Aktualisierungen auf die Rechner übertragen und werden nun freigeschaltet.

Das Update hebt das Betriebssystem auf Build 26300; mit der Aktualisierung vom 22. September wird Build 26300.9550 erreicht. Geräte mit der Version 26H1 können 26H2 derzeit nicht direkt installieren. Microsoft rollt die Version in Wellen aus und setzt bei potenziellen Problemen vorübergehende Schutzsperren ein.

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Für Unternehmen gelten feste Fristen: Der Supportzeitraum läuft rückwirkend ab dem 29. September 2026. Für die Editionen Home und Pro umfasst er 24 Monate bis zum 10. Oktober 2028, während Enterprise- und Education-Versionen 36 Monate Unterstützung bis zum 9. Oktober 2029 erhalten.

Mit dem Patch-Tuesday-Update am 13. Oktober 2026 endet zugleich die Unterstützung für Windows 11 24H2 Home und Pro. Für Windows 11 24H2 Enterprise und Education ist das Supportende auf den 12. Oktober 2027 datiert.

Erweiterte Verwaltungsfunktionen und Neuerungen

Zusammen mit dem Betriebssystem veröffentlichte Microsoft administrative Vorlagen (ADMX 1.0) mit einer Installationsdatei von rund 14,6 MB sowie einer Referenz-Exceldatei von rund 787,6 KB. IT-Teams können 26H2-Geräte über den Configuration Manager bereitstellen, inventarisieren und verwalten. Microsoft rät Betrieben, die Versionen und Richtlinien vor einer breiten Verteilung zu prüfen.

Zu den funktionellen Neuerungen zählen anpassbare Taskleistenpositionen, überarbeitete Startmenüansichten, KI-Aktionen im Explorer, zusätzliche Archivformate, eine verbesserte Suchfunktion, die NPU-Anzeige im Task-Manager, Just-in-Time-Administratorrechte, die Funktion Point-in-Time-Recovery sowie das standardmäßig deaktivierte Sysmon.

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Auf berechtigten Enterprise-Geräten ist die Sicherung und Wiederherstellung von Windows-Einstellungen automatisch aktiv; das Backup sichert alle 8 Tage Einstellungen, Präferenzen und installierte Store-Apps.

Berichte über optimierten Arbeitsspeicher

Im Jahr 2026 priorisiert Microsoft nach eigenen Angaben Speicheroptimierungen für PCs ab 8 GB RAM, wenngleich der Hersteller eine spezifische RAM-Senkung für 26H2 nicht offiziell bestätigt hat. Frühe Tests und Nutzerberichte deuten jedoch darauf hin, dass manche Rechner etwa 1,5 bis 3 GB weniger Arbeitsspeicher als unter 25H2 belegen.

Windows Latest ermittelte auf einem Laptop mit 16 GB RAM einen Startverbrauch von rund 7 GB statt zuvor rund 10 GB sowie eine Last-Auslastung von rund 87 bis 89 % gegenüber über 95 %.

IT Home stellte auf einem 32-GB-Rechner einen Rückgang des Startverbrauchs von 9,1 GB auf circa 7,5 GB fest. TechPowerUp verwies auf einen Nutzertest mit 48 GB RAM, bei dem der Speicherbedarf von rund 6,9 GB auf 4,8 bis 5 GB fiel. Nicht alle Geräte weisen diese Einsparungen auf.

Stand 5. Oktober 2026 listet Microsoft bekannte Probleme mit AC-3-Apps, USB-Audio, Domänen-PCs sowie virtuellen Desktops auf. Der AC-3-Fehler besteht seit dem Update KB5124010 vom 22. September auch unter früheren Versionen.

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