Controller, HomeKit

Controller for HomeKit 9: Apple bringt KI-Sprachsteuerung aufs Smart Home

Veröffentlicht am: 24.06.2026 um 07:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Von Sprachsteuerung bis Energiemanagement: Zahlreiche KI-Neuerungen für Verbraucher und Unternehmen auf dem Vormarsch.

KI-Revolution im Alltag: Neue Apps und smarte Geräte vorgestellt
Eine Hand interagiert mit einem transparenten Bildschirm, der eine Smart-Home-Schnittstelle mit KI-gesteuerten Geräten anzeigt. Illustration mit AI erstellt.

Immer mehr Systeme lassen sich per natürlicher Sprache steuern und erstellen eigenständig Prognosen. Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass bis Ende 2026 rund 40 Prozent aller Unternehmensanwendungen KI-Agenten enthalten werden. 2025 lag dieser Anteil noch unter fünf Prozent.

Anzeige

Während KI-Agenten immer tiefer in Unternehmensanwendungen und Kommunikationsdienste integriert werden, steigen auch die rechtlichen Anforderungen an Betriebe. Sichern Sie sich jetzt den entscheidenden Wissensvorsprung über die neuen EU-Vorgaben für eine rechtssichere Implementierung. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Kostenlosen Umsetzungsleitfaden sichern

Controller for HomeKit 9: Sprachsteuerung fürs Smart Home

Apple-Nutzer dürfen sich freuen: Seit dem 23. Juni 2026 ist Version 9 der App „Controller for HomeKit“ verfügbar. Das Update bringt eine KI-gestützte Automatisierung mit. Komplexe Abläufe lassen sich jetzt in Alltagssprache konfigurieren.

Ergänzt wird die Software durch LiDAR-basierte Grundrisserstellung und neue Backup-Funktionen. Bestandskunden erhalten das Update kostenlos. Neukunden zahlen entweder knapp 40 Euro im Jahresabo oder rund 100 Euro für eine lebenslange Lizenz.

macOS Tahoe: KI-Kurzbefehle und ChatGPT-Integration

Parallel dazu erweitert das neue Betriebssystem macOS Tahoe (macOS 26) die Möglichkeiten von KI-Kurzbefehlen. Eine integrierte Galerie bietet Funktionen wie PDF-Zusammenfassung oder Bilderstellung über den „Image Playground“. Externe Sprachmodelle wie ChatGPT lassen sich als Erweiterung einbinden.

Anzeige

Ob für die effiziente Zusammenfassung von Dokumenten oder die smarte Planung des Tages – die Integration von KI-Tools in den Alltag spart wertvolle Zeit. Wie Sie die neuen Möglichkeiten ohne Vorkenntnisse für Ihre persönlichen Aufgaben nutzen, zeigt dieser praktische Ratgeber. Urlaub planen und Zeit sparen: ChatGPT Alltags-Guide jetzt gratis herunterladen

Auch mobile Anwendungen ziehen nach: Raycast für iOS unterstützt seit Version 1.3.0 (erschienen am 23. Juni 2026) KI-Erweiterungen. Die App greift über standardisierte Schnittstellen auf Kalender-, Wetter- und Gesundheitsdaten zu.

Google Gemini: E-Mail-Steuerung und neue Risiken

Google treibt die KI-Integration in seine Kommunikationsdienste voran. Mit „Gemini Flows“ in Gmail steuern Nutzer ihren Posteingang per Sprachbefehl. Die Funktion ist vorerst auf 2.000 E-Mails pro Monat begrenzt. Das System erkennt Aufgaben und erstellt personalisierte Briefings.

Im Bereich Heimunterhaltung ist Google Gemini for Home in Deutschland als Early-Access-Version verfügbar. Eine wichtige Änderung: Das System liefert primär KI-generierte Zusammenfassungen. Originalquellen spielt es erst auf spezifischen Sprachbefehl ab.

Experten warnen vor neuen Sicherheitsrisiken. Versteckte Befehle in E-Mails könnten das Verhalten der KI-Assistenten manipulieren.

Intelligentes Energiemanagement für Privathaushalte

Auf der Fachmesse Intersolar Europe in München (23. bis 25. Juni 2026) zeigen Hersteller neue Lösungen. Zendure präsentiert das System ZEN+ HOME mit einem KI-Agenten für 24-Stunden-Prognosen. Es integriert dynamische Stromtarife und tausende Wärmepumpenmodelle.

Bereits am 22. Juni 2026 stellte EcoFlow die Plattform OASIS 3.0 vor. Die Energiemanagement-Lösung enthält den KI-Assistenten EcoBot und modular aufgebaute Speichersysteme für private und gewerbliche Nutzer.

Dank Kooperationen von clever-PV und Nomos wird Haushaltsflexibilität handelbar: Echtzeit-Prognosen von Photovoltaikanlagen und Elektroautos fließen in den Strommarkt ein.

Smarte Wasserflaschen: Sensorik für die Gesundheit

Auch Kleingeräte werden intelligenter. Neu vorgestellte smarte Wasserflaschen wie die WaterH Boost oder die Hidrate Spark Pro 2 überwachen die tägliche Trinkmenge. Optische Signale oder App-Anbindungen erinnern an die Flüssigkeitsaufnahme. Die Preise liegen je nach Ausstattung zwischen 50 und 85 Euro.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 69615744 |