Core-Training, Sekunden

Core-Training: Zehn Sekunden Unterarmstütz reichen für Stabilität

14.06.2026 - 21:37:21 | boerse-global.de

Experten betonen die Bedeutung von Tiefen- und Gesäßmuskulatur für die Gelenkgesundheit. Kurze, intensive Übungen sind effektiver als lange Einheiten.

Starke Muskeln schützen vor Rücken- und Gelenkschmerzen
Core-Training - Eine Person in einer perfekten Unterarmstütz-Position, die Rumpfstabilität und Kraft demonstriert, in einem modernen Fitnessstudio. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das zeigen aktuelle Expertenmeinungen und Untersuchungen. Besonders die Tiefenmuskulatur und die Gesäßmuskeln spielen eine entscheidende Rolle für die körperliche Gesundheit. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik, sondern um effizientes Training und gesellschaftliche Wahrnehmung.

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Warum schwache Po-Muskeln deine Knie ruinieren

Orthopädische Beschwerden haben oft eine unterschätzte Ursache: schwache Gesäßmuskeln. Viele Probleme im Kniegelenk lassen sich direkt auf eine unzureichend trainierte Gesäßmuskulatur zurückführen. Eine isolierte Behandlung des Kniegelenks greift bei der Therapie meist zu kurz.

Klassische Kniebeugen allein reichen oft nicht aus. Die für die Stabilisierung nötige Intensität und Zielgenauigkeit erreicht man damit selten. Eine gezielte Stärkung der Gesäßmuskeln ist essenziell, um Fehlbelastungen in den Beinen zu vermeiden und die Gelenke langfristig zu entlasten.

Plank-Wunder: Zehn Sekunden reichen völlig

Die Forschung von Prof. Dr. Stuart McGill zeigt: Für effektives Core-Training genügen bereits zehn Sekunden in der Unterarmstütz-Position. Längere Haltezeiten von mehr als 30 bis 60 Sekunden sind kontraproduktiv. Sie trainieren vor allem die Schmerztoleranz, nicht die funktionale Kraft.

Der Grund: Bereits nach sieben bis acht Sekunden setzt eine Sauerstoffsperre im Muskel ein. Längere Intervalle führen zur Ermüdung und enden oft in Fehlhaltungen wie einem Hohlkreuz. Das optimale Schema: fünf Durchgänge mit jeweils zehn Sekunden und maximaler Anspannung.

Kein Training? So rettest du deine Muskeln

Viele fürchten den schnellen Muskelabbau in Ferienzeiten. Doch der vermeintliche Schwund ist oft nur eine optische Täuschung. Die Abnahme von Muskelglykogen und Wasser lässt die Muskeln kleiner erscheinen, als sie sind.

Um den tatsächlichen Abbau von Muskelprotein zu verlangsamen, empfehlen Experten eine tägliche Proteinzufuhr von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Schon 30 Minuten Training mit dem eigenen Körpergewicht alle drei Tage stabilisieren die Muskulatur weitgehend.

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Wenn Social Media deinen Körper krank macht

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers wird durch die Terminologie in sozialen Medien geprägt. Begriffe wie „Jelly Rolls“, „Muffin-Top“ oder „Hip Dips“ pathologisieren natürliche körperliche Erscheinungen und Altersmerkmale.

Algorithmen verstärken diesen Effekt: Sie benennen nicht nur Defizite, sondern präsentieren gleichzeitig kommerzielle Lösungen – spezielle Übungen, Salben oder Coaching-Programme. Funktionale anatomische Gegebenheiten werden so zu behandlungsbedürftigen Zuständen erklärt. Der Druck auf die individuelle Körperarbeit steigt.

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